Zwei besondere Frauen und wie sie für mich da waren in den letzten Tagen

von Rahel Fröse am 15. August 2019

Heute habe ich es geschafft und ich bekomme meinen Mann wieder und die Kinder ihren Papa. Zwei Wochen Trennung sind für unsere Familie schon eine lange Zeit, auch wenn meine albanischen Freundinnen mit einem Lächeln auf mich geschaut haben, als ich davon erzählte. Ihre Männer sind oft viele Monate und sogar Jahre weg. Aber bei uns ist es anders. Wir vermissen uns alle sehr nach so einer Trennung.

Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mir in dieser Zeit mit meinen vier Kindern geholfen hat. Ich habe die vielen Gebete gespürt und hatte auch nach oft sehr durchwachsenen Nächten (wenn man alleine ist, muss man eben immer aufstehen, wenn eines der Kinder ruft ... 😉 immer wieder die nötige Kraft für den Tag. Auch hatte ich tatkräftige Unterstützung vom Team und nicht zuletzt von zwei ganz besonderen Frauen.

Eine alte neue Freundin

Sie sind sehr verschieden. Die eine von ihnen kenne ich seit meiner Kindheit und wir waren sehr enge Freunde bis zum Abitur gewesen. Dann haben sich unsere Wege getrennt. Wir sind in unterschiedliche Richtungen gegangen und hatten lange Zeit keinen Kontakt mehr miteinander. Dann, vor ungefähr zwei Jahren, haben wir ihn wieder aufgenommen, haben uns letztes Jahr kurz getroffen und jetzt war sie auf mein Anfragen hin bereit gewesen, mir für ein paar Tage in dieser Zeit zu unterstützen.

Obwohl sie einen heftigen Fahrradunfall eine Woche vor ihrem Abflug hatte, ließ sie es sich nicht nehmen, die Strapazen auf sich zu nehmen und zu kommen.
Und es war einfach super. Irgendwie hatte ich meine alte Freundin wieder. Es war so besonders sie zu beobachten, wie liebevoll und gekonnt sie mit den Kindern umging, welche sie schon nach einer gemeinsamen Stunde liebten.
Wir saßen abends oft zusammen und sprachen bis spät über vergangene Zeiten, über Gottes Wege mit einem jeden von uns. Die Zeit mit Johanna war einfach nur schön. Gemeinsam Sonnenuntergänge genießen, Fotos machen und Pflaumenkuchen essen, shoppen gehen, einander beraten, einfach so wie früher. So schön, in diesen besonderen Tagen eine besondere Freundin wieder gefunden zu haben!

Eine Freundin, die ich noch nie gesehen habe

Die andere Freundin habe ich noch nie persönlich getroffen. Sie ist auch eine ganz besondere. Keine hat mich in diesen Tagen so angefeuert und hat so mit mir gelebt (jedenfalls nicht das ich wüsste...) wie sie. Constanze hat uns das erste Päckchen geschickt, da waren wir noch ganz neu hier und eigentlich war sie mit der damaligen Teamleiterin befreundet. Aber wir als Familie schienen es ihr irgendwie angetan zu haben und so wurden auch wir und das ganze Team immer wieder mit schönen Sachen beschenkt.

In den letzten Tagen habe ich sie so schätzen gelernt und mein Wunsch, sie endlich persönlich kennenzulernen ist um ein riesiges Maß gewachsen. 🙂
Immer wieder schrieb oder sprach sie mir Nachrichten auf und ermutigte mich, versicherte mir, dass sie betet und an mich denkt. Einfach so lieb und mitfühlend. So unkompliziert und nahe, wie man sich nur sein kann, wenn Jesus in der Mitte steht.

An dem Tag, an dem Danny abflog bekam ich ein Paket von ihr mit Sachen drin, die ich genau brauchen konnte, als hätte Gott hinter ihr gestanden und es ihr eingeflüstert. Und jetzt, ein Tag bevor Danny zurückkommt, wieder ein kleines Päckchen mit einer wunderschönen Zeitschrift und einer Karte mit folgendem Text:

Und jeden Tag,
Wenn die Welt an dir
Zerrt und schreit...

Das ist wichtig!
Und das ist wichtig!
Und das hier auch!
Du musst an das denken!
Und auch an das!

Und jeden Tag ist es
Deine Entscheidung,
Ob du dich
Zurückziehst,
Deine Hand an
Dein Herz legst
Und sagst...

Nein.
Das hier
Ist wichtig.

(Iain Thomas)

So passend, nicht nur für eine Mama mit vier Kindern...

Ich bin jedenfalls im Herzen total dankbar für diese beiden Frauen, die Gott auf ganz unterschiedliche Weise in mein Leben gestellt hat und die in den letzten zwei Wochen an besonderer Bedeutung für mich gewonnen haben. Es ist ein Geschenk.
Danke lieber Vater im Himmel.

Und Danke dir, Johanna. Und Danke dir, Constanze! Ihr seid Geschenke des Himmels zur genau richtigen Zeit!

Und Danke allen, die uns Freunde sind, die Beten, die Unterstützen, die Nachfragen. Danke!

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