Wir waren auch mal Christen

von Danny Fröse am 20. Oktober 2016

88234032Du wirst es nicht glauben, aber in Gesprächen kommen die Männer immer wieder auf einen interessanten Punkt zu sprechen. Sie verweisen auf die Geschichte Albaniens und betonen, dass Albanien früher ein christliches Land war. Der Nationalheld Skenderbeg, (albanisch Georg Kastrioti) kämpfte im 15.Jhdt mit seinen Truppen erfolgreich gegen die Eroberung Albaniens durch die Osmanen. Seine Geschichte, wie er als Kind entführt wird von den Osmanen, geschult wird am Hof des Sultans und zum Islam konvertiert, die kannst du in dem verlinkten Artikel nachlesen.

Als Skenderbeg gegen sein eigenes Volk kämpfen soll desertiert er und wird zur Führungsfigur des albanischen Widerstands gegen die Osmanen. Er verläßt den Islam und konvertiert zum Katholizismus. Nach dem Tod Skenderbegs zerbricht die Einheit der Stämme und Albanien wird im Jahr 1478 von den Osmanen überrannt.

Fast 500 Jahre lang herrschen die Osmanen in Albanien. Diese Besatzungszeit hat viele Spuren hinterlassen. Manche Spuren wie der türkische Kaffee sind eher unbedeutend. Viel bedeutender ist der Islam, der den Menschen aufgezwungen wurde. In vielen Dörfern gibt es nun Moscheen und die Menschen nun Teil der islamischen Religion. Viele sind es nur nach dem Namen. Doch jeder ist irgendwie stolz auf seine religiöse Identität.

Dass ich aber immer wieder Männern begegne, die lautstark bezeugen: "Wir waren auch mal Christen", das finde ich interessant. Ich frage mich dann: "Was hat das wohl zu bedeuten?" und: "Kann ich dieses christliche Erbe Albaniens und die immer wiederkehrenden Äusserungen dazu irgendwie nutzen um geistliche Gespräche zu führen?" 

Klar ist: Ich will die Menschen nicht dazu bringen, von einer Religion zur anderen zu konvertieren. Ich will sie vielmehr mit dem lebendigen Gott bekannt machen, der in Jesus Mensch geworden ist. Ich will sie in eine Beziehung mit Jesus führen, die viel mehr ist, als das strikte Einhalten von irgendwelchen Regeln der Religion.

Einen guten Ansatz habe ich noch nicht gefunden, wie ich diese Äusserungen am besten nutzen kann. Aber sie helfen mir trotzdem mehr Zuversicht zu haben. Denn eines ist mir bewusst: Die Menschen in unserer Region waren nicht immer islamisch und sie müssen es auf keinen Fall bleiben. 

Manchmal denke ich mir: Ich bin hier um sie wieder zurückführen zu ihrer ursprünglichen religiösen Identität, aber das ist ja nicht richtig.

Ich bin hier um Sie hinzuweisen auf den Helden überhaupt, JESUS.

Skenderbeg war ein wirklicher Held und er war Christ(was auch immer das heißt). Aber JESUS ist noch viel besser. Er befreit nicht nur von der Herrschaft durch weltliche Mächte, sondern er befreit uns von der Macht des Teufels und macht uns zu Bürgern eines neuen Reiches.

Ich denke dieses Sprungbrett vom Nationalhelden zum Helden JESUS, dieses muss und will ich mehr nutzen. Ich bin gespannt, wann ich das nächste Mal eine Gelegenheit dazu bekomme.

 

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