Wir sind nicht Männer des Gebets gewesen

von Danny Fröse am 25. November 2018

Darf ich dir eine Frage stellen: Wie steht es um dein Gebetsleben? Weißt du wie wichtig ein gesundes Gebetsleben für dein geistliches Wohlergehen und deine Wirksamkeit in dieser Welt ist? Ich weiß darüber eigentlich viel, aber manchmal begegnen mir Worte, die mich wieder neu herausfordern.

So war es mit folgendem Text, den ich in dem Buch "Words To Winners of Souls.", fand. Ich habe sie ins deutsche übersetzt. Vielleicht fordern sie dich auch heraus. 

Wir sind nicht Männer des Gebets gewesen. Der Geist des Gebets hat nicht unter uns geschlummert. Das Kämmerlein haben wir viel zu wenig besucht und uns viel zu wenig daran erfreut. Wir haben zugelassen, dass Geschäftigkeit, Studium oder tätiges Handeln unseren Stunden im Kämmerlein dazwischen gekommen sind.

Und die fieberhafte Atmosphäre in welche unsere Gemeinden und unsere Nation eingewickelt ist, hat auch den Weg in unsere Kämmerlein gefunden und stört die süße Ruhe und die gesegnete Einsamkeit.

Schlaf, Gemeinschaft, unnötige Besuche, sinnloses Gequatsche, unsinniges Lesen, unvorteilhafte Beschäftigung, sind alles Zeitverschwender,  die wir für Gebet hätten nutzen können.

Warum haben wir so wenig Sorge darum Zeit zum Gebet zu finden? Warum machen wir uns so wenig Gedanken darum, Zeit freizumachen und unsere Angelegenheiten so zu regeln, dass wir einen großen Teil des Tages fürs Gebet sicher haben?

Warum reden wir so viel, aber beten so wenig? Warum laufen wir hier und dahin, aber beten so wenig? Warum ist da so viel Hektik und Geschäftigkeit, aber so wenig Gebet? Warum sind da so viele Treffen mit unseren Geschwistern, aber so wenig Begegnung mit Gott?

Warum sind wir so wenig allein, dürstet unsere Seele so nach den ruhigen, süßen Stunden ungestörter Ruhe, wenn Gott und sein Kind Gemeinschaft miteinander haben, als wenn nichts sie scheiden könnte.

Es ist der Mangel dieser einsamen Stunden, die nicht nur unser eigenes Wachstum in Gnade behindert, sondern es macht uns auch zu ertraglosen Gliedern von Christi Gemeinde, und am Ende macht es unser Lebe nutzlos. Damit wir in der Gnade wachsen müssen wir viel alleine sein.

Es ist nicht in Gemeinschaft, auch nicht in christlicher Gemeinschaft, in welcher unsere Seele am schnellsten und stärksten wächst. In einer einzigen stillen Stunde des Gebets werden wir mehr Fortschritte machen, als in vielen Tagen der Gemeinschaft mit anderen. 


In der Wüste fällt der Tau am frischesten und ist die Luft am reinsten. So ist es auch mit der Seele. Es ist wenn nichts als Gott nahe ist. Wenn seine Gegenwart allein uns erfrischt, wie die Wüstenluft, die nicht gemischt ist mit dem schädlichen Atem des Menschen, in diesem Moment hat das Auge die klarste, und schlichteste Sicht auf die Ewigkeit, in diesem Moment sammelt die Seele wundersame Erfrischung, Kraft und Energie. Und so werden wir alle auch wirklich nützlich für andere. Aus "Words to Winners of Souls " von Horatius Bonar

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