Wie schnell vergehen die geliebten Feste und was bleibt davon?

von Rahel Fröse am 31. Dezember 2017

Die letzten Tage in diesem Jahr 2017 sind angebrochen. Schnell ist das lang ersehnte Weihnachtsfest vergessen oder in den Schatten gerückt und das große Neujahrsfest steht an. Das ist in unserem Land hier das größte und wichtigste Fest, zu vergleichen mit unserem Weihnachtsfest.

All die Deko, die in den letzten Jahren stark zugenommen hat, bunte, blickende Lichter überall, die geliebten geschmückten künstlichen Bäume (wir haben dieses Jahr doch tatsächlich auch einen), all das deutet auf den Wunsch der Menschen hin, doch auch etwas zu feiern zu haben.

Doch wie schnell ist es vorüber. Wie schnell ist alles wieder so normal, wie schnell sind all die Einkäufe aufgegessen. Der Tisch, der so voll gepackt war mit allem möglichen, Süßen und Salzigen, viel Obst, das nur zu diesem Fest ins Haus kommt. Die ganze Pracht, der Hauch von Luxus auch für die Armen, die dafür Schulden auf sich nehmen - nach ein paar Tagen vorbei. Der Besuch war da und die Besuche bei den Besuchern wiederum sind gemacht.

Wieder ist ein Jahr vorbei. Wieder hat ein Neues begonnen. Fast untergegangen in all den geschäftigen Unternehmungen. Fast hat es sich unbemerkt reingeschlichen. Der kurze Glanz, die strahlenden Kinderaugen im Angesicht der vielen Leckereien. Mit dem letzten Stück Baklava aufgegessen. Viel zu schnell steht da wieder der leere Tisch. Viel zu schnell ist da wieder dieser Alltag. Diese Hoffnungslosigkeit, dass es dieses Jahr auch nicht besser werden wird. All die Lichter verlöschen wieder. Der Baum mit seinem blinkenden bunten Lichtergefunkel im Zentrum der Stadt wird abgebaut, irgendwo zusammengeklappt in einer Ecke verstaut. Bis zum nächsten Mal.

Auch unser "Fest" ist vorbei. Weihnachten ist vorbei.

Doch ist es das wirklich? Mein Herz wird froh bei dem Gedanken, dass es nie vorbei ist. Die Freude über das Kommen von Jesus begleitet mich im ganzen Jahr. Nicht nur an dem eigentlichen Tag. Da bleibt nicht die Leere danach, die Traurigkeit, dass es sich nun so schnell wieder verabschiedet hat.
Da bleibt die Freude, dass Jesus gekommen ist, um zu bleiben.

In Johannes 1 steht:

"In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut."

Wie wunderbar, dass dieses Licht, dieses Leben, diese Herrlichkeit unter uns, ja, in uns lebt. Egal, wie finster es um uns ist (und um uns ist eine große geistliche Finsternis), das Licht scheint heller und klarer, je dunkler es ist.

Wenn längst die letzten blinkenden Lichter verloschen sind, sein Licht lebt und blinkt lebendig in und um uns herum.

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