Wie Gott unser Gebet erhört und was ich daraus lernen möchte

von Rahel Fröse am 7. Februar 2018

Im Mai heiratet Dannys Bruder. Es ist eine große Feier geplant. Es wird voraussichtlich die letzte Hochzeit im Hause Fröse sein. Da wir im Sommer zur Geburt unseres vierten Kindes nach Deutschland kommen werden, stand für mich innerlich schnell fest, dass es zu viel wird, nun auch noch im Mai nach Deutschland zu gehen. Das hatte vor allem finanzielle Gründe.

So schlug ich Danny vor, dass er allein dorthin fliegt und ich mit den Kindern hier in Albanien bleibe. Ich war überzeugt, dass das die richtige Entscheidung ist, auch wenn es mir innerlich schon sehr leid tat, dass wir als ganze Familie nicht bei dem großen Fest dabei sein könnten. Aber der Flugpreis schreckte mich ab.

Dennoch, vor einiger Zeit schaute Danny einfach mal die Flugpreise für uns alle an. In meinen Augen sehr viel Geld. Aber ich war innerlich gedrungen, diese Sache doch noch mal vor Gott zu bringen. Wir wollten nochmal, eigentlich erstmalig ernsthaft dafür beten, ob es nicht vielleicht doch dran wäre, zu der Hochzeit zu fliegen. Ich wollte eine klare Antwort von Gott.

Wenn uns nur jemand finanziell etwas helfen würde, das wäre für mich eine große Ermutigung, es doch zu machen, so dachte ich. Aber wir wollten auf keinen Fall jemanden fragen oder irgendetwas unternehmen. Wir wollten einfach nur beten und sehen, was Gott tut.

Am nächsten Tag dann erzählte mir Danny, dass wir auf unserem Privatkonto eine völlig überraschende Überweisung hatten, die zwei Drittel des Flugpreises deckte. Ich war platt. Sollte das wirklich die Antwort Gottes sein? Das konnte doch kein Zufall sein?

Der Absender der Spende (die ganz bewusst für uns persönlich sein sollte) war nicht ganz ersichtlich. Doch wie ich später herausfand, war sie von jemandem, der uns schon länger eben diese Spende zugesagt hatte. Wir wussten darum, doch sie kam genau an diesem besagten Tag an. Und sie überzeugte mich.

Nun haben wir Flüge gebucht im Mai für eine Woche. So können wir auch einige anstehende Arzttermine wahrnehmen und können v.a. die Familie wiedersehen und mit ihnen feiern.

Mir hat diese Geschichte wieder einmal gezeigt, dass wir Gott wirklich wegen allem bitten dürfen. Auch solche Dinge. Letztendlich ein Luxus. Aber Gott ist so gut und gönnt uns das. Er möchte uns beschenken. Das vergesse ich viel zu oft. Ich hake viele Dinge so rational in meinem Kopf ab und erwäge gar nicht, ernsthaft dafür zu beten. Ich möchte das mehr tun und ich möchte mutiger werden in meinen Fragen an Gott. Auch in ganz anderen Bereichen des Lebens. Und ich möchte lernen, Gott mehr in alle Fragen hineinzunehmen und seine Antwort zu erwarten.

Sei auch du ermutigt, Gott zu fragen, ihn um Antwort zu bitten, und auch Dinge, die in deinem Kopf immer schon feststanden oder unverrückbar schienen, zu überdenken und sie Gott neu hinzulegen. Dabei denke ich an viel wichtigere Dinge, als die Frage, ob man zu einer Hochzeit fliegt, oder nicht...

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