Was wäre meine Reaktion auf eine Krebsdiagnose?

von Rahel Fröse am 21. November 2018

Heute habe ich in einem Artikel davon gelesen, dass Joni Eareckson Tada wieder an Brustkrebs erkrankt ist. Sie hatte diese Krankheit schon einmal gehabt, wurde dann nach erfolgreicher Therapie aber als geheilt erklärt. Nun bekam die 69-Jährige wieder diese Diagnose. Seit mehr als 50 Jahren sitzt sie ja schon im Rollstuhl und hat immer wieder mit chronischen Schmerzen zu kämpfen. Für mich nicht vorstellbar, was diese Frau körperlich leiden muss. 

Als ich dann heute ihre Reaktion auf diese Diagnose las, da wurde ich innerlich tief getroffen von ihren unerschütterlichen Glauben. Sie schreibt:

„When I received the unexpected news of cancer from my oncological surgeon, I relaxed and smiled, knowing that my sovereign God loves me dearly and holds me tightly in his hands...What good is it if we only trust the Lord when we understand his ways? That only guarantees a life filled with doubts.”

Als sie die unerwartete Nachricht über Krebs von ihrem Onkologen bekam, da war sie entspannt und lächelte. Warum? Weil sie wusste, dass ihr allmächtiger Gott sie sehr liebt und sie fest in seinen Händen hält! 
Was für ein Glaube. Was für ein Vertrauen in einen souveränen und zugleich liebenden Gott! Ich wünsche es mir so sehr, dass ich ebenso ruhig und gelassen auf scheinbar schlechte Nachrichten reagieren kann. Doch dieser feste Glaube ist gewachsen in ihr. 

In einem Interview las ich zuletzt wie Joni von einem Zitat erzählte, welches ihr half besser damit umzugehen. 

Vor vielen, vielen Jahren habe ich ein Zitat von William Law auswendig gelernt. Er sagte: "Empfange jede innere und äußere Schwierigkeit, jede Enttäuschung, jede Belastung, jede Unbehaglichkeit, jede Dunkelheit und Trostlosigkeit mit deinen beiden Händen, als eine gesegnete Möglichkeit dir selbst zu sterben und tritt ein in eine erfülltere Gemeinschaft mit deinem Retter. Schau auf kein inneres oder äußeres Problem mit einer anderen Sichtweise, weise jeden anderen Gedanken darüber zurück; und du wirst erleben wie der Tag deiner Bedrängnis der gesegneteste Tag deines (geistlichen) Gedeihens wird.

Als Danny seinen Fuß verletzt hat vor einiger Zeit, da war meine erste Reaktion leider nicht so voller Glauben und Vertrauen. Ich hatte Angst, dass Gott mir zu viel zumuten würde. (Dabei weiß er doch am besten, wieviel er mir zumuten kann.) Ich verstand nicht, warum das nun auch noch kommen musste. Mein Blick richtete sich zuerst auf all die Probleme, die das ganze mit sich bringen wird. Warum müsse das nun so kommen? Weiß Gott nicht, dass ich schon genug zu tragen habe? (Oh doch, Gott weiß ganz genau, wieviel ich trage und er weiß ganz genau, was er tut.)

Wann werde ich dazu kommen, ebenso in solch einer Gelassenheit neuen Problemen, neuen Schwierigkeiten, neuen Herausforderungen entgegenzusehen? Erst dann, wenn ich wie Joni das auslebe, was William Law sagte. 

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