Was mein Herz zum Tanzen brachte...

von Rahel Fröse am 2. März 2014

Ich habe mir hier besonders vorgenommen, Augen für das Schöne, das Unscheinbare am Wegrand zu bekommen.
Ich möchte mich beschenken lassen durch strahlende Kinderaugen, die mich anschauen, durch herzliche Umarmungen, freundliche Blicke, und kleine Blümchen inmitten von Müll.

Ich möchte mich freuen an dem Rauschen des kleinen Flusses, an dem klaren, kalten Wasser, auch wenn ringsherum Abfall und Bauschutt liegt.

Ich will Freude daran haben, mit Gideon Steine ins Wasser zu werfen, auch wenn wir auf einer ziemlich wackeligen Holzbrücke stehen und mein Herz teilweise etwas schneller schlägt und mir nach dem 10. Stein eigentlich einfällt, weiterzugehen. Ich will noch ein paar Steine länger mit ihm da sein. Es macht ihm Freude!

Es gibt so viele Dinge, mit denen Gott uns beschenkt. Heute und hier.

Vorhin bekam ich eine SMS von unbekannt. Eine Frau aus Deutschland, die mich nicht persönlich kennt, ermutigt mich darin und drückt ihre Verbundenheit aus. Das ist so ein großes Geschenk und ich kann nur die Augen schließen und Gott danken. Ich war gerade am Possesivpronomen pauken, die es echt in sich haben und diese Worte waren wie eine ermutigende Hand auf meiner Schulter die sagt: mach weiter, es lohnt sich!

Oder da ist der Brief von meiner lieben Tante, auf den ich schon seit vier Wochen warte. Ich habe ihn eigentlich aufgegeben. Aber gestern kam er an und mit ihm viel Freude!

Oder unsere liebe Nachbarin von unter. Ich liebe es zuzusehen, wie sie mit meiner Tochter lacht. Diese alte, vom Leben und der Arbeit müden Frau zuzusehen, wie ihre Augen hüpfen und sie wieder jung wird und erstrahlt.

Gestern haben wir jemanden vom Flughafen abgeholt. Ich habe mich sehr gefreut, dass mein Mann mir die Freude gemacht hat und einen kleinen Umweg gefahren ist, damit ich in einen Blumenladen gehen kann. (Hier gibt es von dieser Sorte nur sehr wenig - und ich liebe doch so sehr Pflanzen und Blumen.)
Und ihr glaubt nicht, was ich da gefunden habe:  Primelchen!

Ihr wisst gar nicht, wie sich mein Herz darüber gefreut hat. Ich kann mich noch so gut an diese Zeit in Deutschland erinnern, wenn die ersten Frühlingsblumen zu sehen waren. Wie habe ich es geliebt über den Markt zu schlendern und mich einfach nur über die Pracht zu freuen.
Ich war mir ziemlich sicher, dass ich hier darauf verzichten muss. Und es wäre auch ok gewesen.

Aber nein, mein lieber Vater im Himmel hatte, wie so oft, wie eigentlich fast immer, mehr für mich vorbereitet, viel besseres, als ich erwartet hätte.
Er brachte mein Herz zum hüpfen. Diese Freude musste ich unbedingt mit meinen Teamfrauen teilen. So kaufte ich gleich fünf Primelchen.

Wie ihr seht, ist mein Leben hier sehr reich von Gott gesegnet!

Ich wünsche euch allen von Herzen an jedem Tag Dinge, die euer Herz erfreuen und zum Tanzen bringen.

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