Was ist eine sendende Gemeinde?

von Danny Fröse am 9. Februar 2017

In einem Buch fand ich zuletzt eine ausführliche Definition dieser Frage: Was ist eine sendende Gemeinde? Wir als Missionare sind ausgesandt von einer "sendenden Gemeinde". Dieses Zitat und die folgenden Gedanken sollen keine versteckte Kritik an unserer Gemeinde sein. Ich schreibe über eine allgemeine Situation und ich adressiere alle Gemeinden.

Aber folgende Gedanken können vielleicht ein Anlass sein, sich neu herausfordern zu lassen.

Eine Definition

"Eine sendende Gemeinde ist eine örtliche Gemeinschaft von Christus-Nachfolgern die sich dazu verpflichtet haben, betend und prüfend, sich proaktiv darum zu bemühen, die eigenen Mitglieder zu fördern, in den Dienst zu stellen und auszusenden, sowohl lokal als auch global, oft in Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden und Organisationen, und ist fortlaufend dabei, zu ermutigen, zu unterstützen und sich für die Missionare einzusetzen, während diese überkulturell Jünger machen."
Wir wirkt diese Definition auf dich? Da steckt eine Menge drin, worüber man nachdenken kann.
Ich habe ein Buch gelesen, indem jeder der Punkte entfaltet wird. Das will ich hier jetzt nicht tun.Voranstellen will ich lediglich, dass manche der Punkte von vielen Gemeinden umgesetzt werden. Das Gebet, Ermutigung und die fortlaufende Unterstützung sind hier die Dinge, die mir einfallen.

Der vergessene Teil der Sendung

Was jedoch eine sendende Gemeinde per Definition zu einer sendenden Gemeinde macht, ist der erste Teil der Definition. Eine sendende Gemeinde ist beständig dabei zu beten, zu prüfen und zu überlegen wen man noch senden kann, sowohl um in der Nachbarstadt eine neue Gemeinde zu gründen, oder um über-kulturell Mitarbeiter in den Missionsdienst zu entsenden.

Die Denkrichtung einer sendenden Gemeinde muss immer dahin gehen, zu sagen:

Der Auftrag Jesu zur weltweiten Mission gilt auch unserer kleinen Gemeinde in Deutschland. Wen können wir noch senden? Der Auftrag ist noch nicht vollendet. Milliarden von Menschen sind noch immer völlig unerreicht.

Durch Gebet, Überlegen und Führung durch den Heiligen Geist beruft die Gemeinde dann im Dienst bewährte Mitarbeiter, um diese zu entsenden.

Schaut man sich die Menge der Mitarbeiter an, gemessen an der Zahl der Christen in Deutschland, die letztendlich gesandt werden, bemerkt man schnell, dass es viel zu wenig sendende Gemeinden gibt.

Viel zu wenig Gemeinden, viel zu wenig Pastoren und Älteste bemühen sich aktiv darum, Mitarbeiter heranzubilden und zu fördern, um diese zu entsenden.

Ich bin davon überzeugt, dass es hier ein Umdenken braucht.

Was zu tun ist

Gemeinden müssen ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeiter herangebildet werden, in der wichtigsten Aufgabe überhaupt, nämlich Jünger zu machen, die andere zu Jünger machen.

Pastoren und Älteste müssen die Wichtigkeit entdecken, junge Männer, wie Timotheus, zu finden, die tüchtig sind, andere zu lehren, so dass diese wiederum andere lehren.

Der Missionsauftrag Jesu, seine Ehre und die Verlorenheit der Menschen sind es wert, dass wir dem Prinzip der Berufung, Heranbildung und Sendung von Mitarbeitern, die allerhöchste Priorität zuschreiben.

 

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