Dieses Bild hat für mich etwas beängstigendes und bedrückendes. In einer trostlosen Gegend schreitet ein Mann allein seinen Weg. Wenn ich an unsere Ausreise nach Albanien denke und unser Leben dort, erwarte ich auch Zeiten, die dieses Bild widerspiegelt:

Einsamkeit und Trostlosigkeit, emotionale Kälte und wenig Wärme.

In Anbetracht dieser Situation, passt vielleicht die Frage, die mir immer wieder in Bezug auf unsere Ausreise nach Albanien gestellt wird. Es ist die Frage: Hast du denn gar keine Angst?

Und meine einfache Antwort auf die Frage lautet: Nein, ich habe keine Angst. Ich frage mich dann, ob es richtig ist, so zu fühlen, das heißt ohne Angst und Sorgen diesen Weg zu beschreiten.

Gutgläubig oder Gläubig

Was wäre denn die andere Option? Vielleicht, dass ich Angst habe und mir unheimlich viele Sorgen mache?

Bin ich gutgläubig, wenn ich keine Angst habe, oder lässt sich meine fehlende Angst auch anders erklären?

Ich kann diese fehlende Angst mit meinem Glauben an den lebendigen Gott erklären. 

Wenn ich ehrlich bin, habe ich größten Respekt, vor dem was vor uns liegt. Es braucht nicht viel und ich muss es nur zulassen, dann würde sich vor mir ein Berg von Sorgen und Fragen auftürmen, die mich nachts nicht mehr schlafen ließen.

Das große ABER

ABER, weil ich den lebendigen Gott an meiner Seite habe, und weil er mir sein Wort gegeben hat, deswegen habe ich keine Angst. In seinem Wort entdecke ich, wie mein Gott wunderbare und mächtige Taten vollbracht hat. Er ist seinen Dienern in den schwersten Stunden beigestanden. Als sie von allen verlassen waren, fanden sie Trost bei IHM. Er sagt, dass er das Universum in seiner Hand hält und doch kennt er auch die Menge der Haare auf meinem Kopf. Warum sollte ich mich also von irgendetwas anderem bestimmen lassen, als von diesen Gedanken.

Ohne das Wort Gottes, und der Erkenntnis die ich dadurch von meinem Gott habe, hätte ich Angst und wäre ich unfähig diesen Weg zu gehen.

ABER nun habe ich sein Wort mit all den Zusagen und so bleibt mir gar nichts anderes übrig als glaubend und vertrauen, zuversichtlich voranzugehen.

Hier sind beispielhaft drei Bibelstellen, die meinen Glauben in Gott gestärkt haben.

Wer ist dir gleich unter den Göttern, HERR! Wer ist dir gleich, so herrlich in Heiligkeit, furchtbar an Ruhmestaten, Wunder tuend! 2.Mose 15, 11

Denn mit dir erstürme ich einen Wall, und mit meinem Gott überspringe ich eine Mauer. Gott - sein Weg ist untadelig; des HERRN Wort ist lauter; ein Schild ist er allen, die sich bei ihm bergen. Denn wer ist Gott außer dem HERRN? Und wer ist ein Fels als nur unser Gott? Gott umgürtet mich mit Kraft und untadelig macht er meinen Weg. Psalm 18

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41,10

Auch du brauchst keine Angst zu haben, vor dem was vor dir liegt, egal, was es auch ist. Mit Gott an deiner Seite, steht dir derjenige bei, der alle Macht in seinen Händen hält.

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