Warum ich ein Braveheart sein will...

von Danny Fröse am 3. Mai 2014

Manchmal sinkt der Mut. Die Hoffnung schwindet und man hat Angst vor dem, was noch kommen wird. Zumindest geht es mir so mit dem Leid, das ich zu tragen habe.

Ich glaube, ich kann sagen: Ich habe mein Leid angenommen. Natürlich habe ich mir Heilung erhofft und als ich eine Prophetie erhielt, in welcher mir Heilung zugesagt wurde, habe ich mich daran gehängt und auf die Erfüllung gewartet. Ich erhoffe und bete immer noch um Heilung, oder wenigstens um Linderung.

Aber bis zum heutigen Tag, bin ich nicht geheilt. Stattdessen leide ich und schäme mich nicht, darüber zu schreiben. Die Müdigkeit ist immer da. Wie ein Schleier kommt sie um die Mittagszeit und legt sich über mich. Schleicht sich ein, wie ein ungebetener Hausgast. Sie nimmt keine Rücksicht auf sonstige Planungen. Sie ist einfach da. Nervig, belastend und Freude raubend.

Zudem sind da diese Beine. Sie tragen mich treu. Aber ständig fühlen sie sich an, wie abgekämpfte Beine nach einer langen Wanderung. Verkrampft und müde.

Im Anblick solch eines Leides bilden sich dunkle Wolken am Horizont. Es sind Gewitterwolken, die nichts Gutes verheißen. Der Mut sinkt und die Sorgen werden groß. Bohrende Fragen entstehen, wo das alles noch hinführen soll.

ABER dann kommt Gott und spricht zu mir, wie ich ihn gebeten habe. Ich wollte mich bewusst gegen die Sorgen und die Mutlosigkeit stellen und ich bat Gott um Hilfe.

Heute morgen las ich einen Vers. Es ist nur einer von vielen Sprüchen im Buch der Sprüche. Oftmals überlese ich so viele dieser Sprüche und bleibe kaum an ihnen hängen. Doch heute morgen musste ich stoppen. Unzählige Male habe ich schon das Buch der Sprüche gelesen. Doch dieser eine Vers war mir noch nie aufgefallen. Martin Luther hat ihn so übersetzt.

Wer ein mutiges Herz hat, weiß sich auch im Leiden zu halten; wenn aber der Mut daniederliegt, wer kann's tragen?  Spr 18,14 

Die "Hoffnung für Alle" überträgt:

Ein Mensch kann durch festen Willen sogar körperliche Krankheit ertragen; aber wer den Mut zum Leben verloren hat, ist zu nichts mehr in der Lage.

Hier spricht Gott also zu mir und sagt: "Junge, lass den Mut nicht sinken. Mach weiter. Gib nicht auf." Wer ein mutiges Herz hat, der erträgt das Leiden tapfer.

Ein mutiges Herz kann man auch "Braveheart" nennen.

Ich will ein Braveheart sein, ...

  • um im Leiden zu bestehen.
  • um meiner Familie Halt zu bieten.
  • um die Freude und Zuversicht nicht zu verlieren.
  • um den Sieg zu erringen.
  • damit Jesus seinen Auftrag durch mich erfüllt.
  • um der Welt um mich herum zu zeigen, dass Christus mir mehr bedeutet, als körperliche Gesundheit.

Nun will ich aber auch zugeben, dass ich dies nicht aus meiner Kraft schaffen werde. Ich bin kein Braveheart aus mir selbst. Ich bin ein Feigling. Und ich werde schwach werden. Dessen bin ich mir bewusst.

Aber neben dem oben genannten Spruch kenne ich auch den Zuspruch Jesu, der zu mir sagt:

Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.

In Jesus und bei Jesus gewinne ich die Kraft weiter zu machen. Er und nur Er allein macht mich zu einem Braveheart. Zu einem Mann, der sein Leiden mit einem mutigen Herzen erträgt und den Mut nicht sinken lässt.

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