Vision

Seit Oktober 2013 leben wir mit unsern drei Kindern in einer kleinen Stadt im Norden von Albanien. Wir leiten ein Team, das sich zum Ziel gesetzt hat, in dieser Stadt Gemeinde Jesu zu gründen.  Was uns antreibt ist das, was Jesus seinen Jüngern als Auftrag hinterlassen hat:

 „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern.“ (Matthäus 28,18-19)

Dieser Aufforderung sind wir gefolgt, als wir uns auf den Weg gemacht haben. Und jeden Tag wollen wir diesen Auftrag neu ins Auge fassen.

Neben diesem überragenden Anliegen, Gemeinde zu gründen und Jünger zu machen, wollen wir als Team den Menschen natürlich auch praktisch helfen. Im Moment haben wir folgende Projekte:

Physiotherapie

Die Arbeit in der Stadt begann schon vor 14 Jahre mit einer Physiotherapiepraxis. Wir sind sehr froh nach dem Weggang unserer ehemaligen Teamleiterin und Physiotherapeutin, in Alex eine neue, tolle Physiotherapeutin gefunden zu haben. Sie hat ihre Praxis in unserem Fitnessstudio und behandelt oft bis zu 17 Patienten an den zwei geöffneten Tagen in der Woche. Außerdem macht sie noch einige Hausbesuche. Sie ist ein großer Segen für die Menschen hier, da es weit und breit keinen weiteren Physiotherapeuten gibt.

Oft kann Alex auch für die Patienten beten und immer wieder geschehen kleine Wunder.

Wir sind auf der Suche nach einer weiteren Kraft für diese wertvolle Arbeit!

Arbeit mit Kindern

Bärbel hat besonders die Kinder der Stadt auf dem Herzen. Und davon gibt es sehr viele hier. Allein die Schule hat 1600 Kinder und der Kindergarten 170.

Einmal in der Woche gibt es ein Treffen für Kinder, in dem gesungen, gebastelt und gespielt wird. Besonders wichtig ist es uns aber, den Kindern Geschichten aus der Bibel zu erzählen und sie mit Jesus vertraut zu machen. Da in Albanien Religionsfreiheit herrscht, ist das auch kein Problem und ist uns offiziell erlaubt.

Auch der Kontakt zu den Eltern der Kinder ist uns sehr wichtig. Und so gehören auch regelmäßige Besuche in den Häusern dazu.

Seit einiger Zeit findet auch noch ein Treffen für Teenie Mädchen statt. Es stehen uns in diesem Bereich viele Türen offen und sehr gut könnten wir auch hier weitere Verstärkung brauchen.

Sehr ermutigend ist für uns, dass wir zwei junge Gläubige haben, die als Kinder in die Treffen gingen und nun mit ganzem Herzen Jesus nachfolgen! Zwei Früchte dieser tollen Arbeit. Was Gott im verborgenen in die Herzen der Kinder sät, davon haben wir wenig Ahnung. Aber er wirkt!

Soziale Projekte

Ganz nach dem Motto, der Stadt Bestes zu suchen, sind wir immer wieder dabei zu sehen, was das bei uns konkret bedeutet. In der Vergangenheit haben wir z.B schon dir 18 Kindergärten der Region mit gespendeten Spielsachen aus Deutschland versorgt, oder wir haben dem Kindergarten in unserer Stadt einen Spielplatz gebaut. Dazu hatten wir Teams aus Deutschland zur Hilfe.

Solche Projekte helfen uns auch, Kontakt zu den Verantwortlichen der Stadt zu bekommen.

Beziehungen

All diese Projekte tragen dazu bei, Freundschaften zu den Menschen hier aufzubauen. Da viel Misstrauen untereinander herrscht, ist es für sie oft schwer, sich zu öffnen. Umso schöner ist es, zu erleben, dass Vertrauen wächst. Die Besuche in den Häusern und die Treffen in den Cafes sind wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Bibelentdeckerstudium

Seit einiger Zeit haben wir auch begonnen, mit Gläubigen und noch nicht Gläubigen, in der Bibel zu lesen. Das sind dann kleine Gruppen aus 3-4 Personen, die sich in den Häusern treffen. Es ist sehr spannend zu sehen, was Gott da tut. Wir sind davon überzeugt, dass Gottes Wort Kraft hat wie nichts anderes. Daher ist es schon mal ein sehr großer Schritt, Menschen zu haben, die bereit sind, das zu tun. Unsere Vision ist es, dass ganz viele dieser kleinen Zellen entstehen und wachsen in unserer Stadt und in all den Dörfern um uns herum, die oft schwer zugänglich sind.

In der Kraft Jesu

Wir sind um Moment nur ein kleines Team (wir, Alex und Bärbel) und haben eine kleine Kraft.

Aber das tolle ist, dass wir einen großen Gott haben, der eine unendliche Kraft hat und dem nichts unmöglich ist. In unseren Augen scheint es manchmal unmöglich zu sein, dass Sein Reich sich hier ausbreitet. Aber wir haben seine Verheißung, dass auch in dieser Stadt ein großes Volk Gottes lebt.

Wir wollen durch unser Leben und unseren Dienst die Menschen auf Jesus hinweisen. Darum geht es. Jeder Mensch hat das Recht zu wissen, wer Jesus ist und was er für ihn getan hat. Durch gute und schwierige Zeiten hindurch wollen wir treu sein und vertrauen, dass all das, was wir im Glauben säen nicht leer zurückkommt, sondern eines Tages Frucht tragen wird.

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