Mein Spaziergang am Meer und welcher Gedanke mir dabei kam

von Rahel Fröse am 1. September 2016

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Ich liebe es, am Meer entlang zulaufen.

Daher freue ich mich auch schon sehr auf die zehn Tage Urlaub in Montenegro. Für unsere albanischen Freunde hier ist Urlaub im September zwar schon fast Urlaub im Winter, aber wir genießen es, wenn es nicht mehr all zu heiß ist, und vor allem, wenn wir die Strände fast für uns haben.

Zuletzt waren wir in Holland am Strand. Der riesige Sandstrand und das herrlich blaue Meer lässt mein Herz höher schlagen, auch wenn wir nur für einen Tag dort waren.

So lief ich auch dort mal wieder am Meer entlang. Dabei musste ich immer wieder auf den Boden schauen.

DSCF0140Da gab es nicht nur hier uns da eine Muschel zu sehen, nein, da waren ganze Berge von kleinen Kostbarkeiten zu bestaunen. Irgendwann wusste ich gar nicht mehr, wohin ich blicken sollte, auf den Boden mit all den schönen Muscheln oder auf mein geliebtes Meer, die Weite, den endlosen Horizont. Ich hatte innerlich direkt einen kleinen Zwiespalt. Welcher Anblick ist es mehr wert, ihm meine Aufmerksamkeit zu schenken?

Auf einmal schenkte Gott mir eine Einsicht, ein Bild für mein Leben.

Es braucht beides: mein Blick soll auf das gerichtet sein, was mir vor den Füßen liegt. Da sind Kostbarkeiten, Geschenke von Gott, überall, in Hülle und Fülle (nur leider sehe ich sie viel zu selten). Gott will mich beschenken, wie mit dem Anblick dieser tollen Muscheln.

Aber auf der anderen Seite ist auch der Blick in die Weite wichtig. Meine Augen, meine Gedanken lösen von dem alltäglichen Allerlei, den Kämpfen und Problemen und den Blick heben. In die Weite schauen, in die Größe dessen, der alles geschaffen hat, für den alles, was mich bekümmert nur ein kleines ist.
Ich bin klein.
Und Ihm ist nichts unmöglich.
Es ist so wohltuend, die Weite einzuatmen.

Ich liebe den Vers aus Psalm 31:

Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Das wünsche ich mir immer wieder. Ich möchte von dem dichten Lebensalltag in die Weite gehen. Möchte Neuausrichtung und einfach mal tief durchatmen.
Gut, dass ich dazu nicht am Meer sein muss, sondern ich dass immer wieder in meinem Tag einbauen kann, Momente der Weite, auf Gott blicken.
Kurz durchatmen und dann weiter im Gewusel.

Aber ich will auch den Blick auf die kleinen Dinge nicht vergessen,
auf die kleinen Geschenke am Wegrand,
Kostbarkeiten, die Gott für mich bereithält, und die ich nicht übersehen will.

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