In deine Hände: Ein Abendgebet

von Rahel Fröse am 10. Februar 2018

Gott,
in deine Hände lege ich vertrauensvoll mein Leben.

Deiner bergenden Hand überlass ich mich ganz,
mein unruhiges Herz und meine ruhelosen Gedanken,
meinen zerstreuten Geist und meine aufgewühlten Gefühle,
meinen schutzlosen Leib und meine verwundete Seele,
meine Hartnäckigkeit und Hartherzigkeit,
meine Empfindsamkeit und Verletzlichkeit,
meine Zärtlichkeit und Behutsamkeit.

In deine heilende Hand lege ich meine Verwundungen und Schmerzen,
meine Unzulänglichkeiten und mein Versagen,
meine Grenzen und Schwierigkeiten,
meine Veranlagungen und Begabungen.

In deine offene Hand werfe ich mich,
mit ausgestreckten Armen und geschlossenen Augen,
am Ende dieses Tages und alle Tage, voller Vertrauen.

In deine offene Hand lasse ich mich fallen, weil sie hält, was sie verspricht.
Sie bewahrt, ohne zu verwahren,
sie nimmt auf ohne zu vereinnahmen,
sie greift zu ohne zu erdrücken,
sie gewährt Raum und lässt mich atmen.

In deiner Hand bin ich geborgen und aufgehoben für immer.
Und wenn ich dennoch in einen Abgrund stürzte, weiß ich:
Am Grunde dieses Abgrunds wartet auf mich deine Hand,
deine gütige alles bergende Hand.

Und dieser deiner liebenden Hand kann mich niemand entreißen.
Sie bleibt mir zugewandt, sie ist verlässlich und treu, ein für alle mal.

Darum guter Gott:
In deine große, bergende, heilende, offene Hand lege ich mein Leben.

Denn in deiner Hand ist alles gut.

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