Ihr fester Blick

von Rahel Fröse am 23. Mai 2016

babybadewanneIch finde es immer wieder schön, meine kleine Tochter Jemima zu baden. Wir haben da so eine kleine Babywanne, manchmal darf sie auch ins Wasser mit ihren zwei großen Geschwistern.

Was mir am besten dabei gefällt, das ist ihr Blick. Diesen richtet sie fast die ganze Zeit auf mich, ihre Mama, die sie in der Hand hält und nicht loslässt. Es ist ein Blick, der soviel Vertrauen in mich ausdrückt. Sie muss sich ganz fallen lassen und mir zutrauen, dass ich sie halte in diesem fremden "Gewässer". Meistens schaut sie fest und dennoch freudig zu mir auf, strampelt mit ihren Beinchen und macht auch schon mal ihre kleinen Fäustchen auf.

Ich muss in meinem Alltag oft an Jemima beim Baden denken. Warum? Ich wünsche mir ihren festen, vertrauensvollen Blick. Auch ich fühle mich manchmal wie in fremden Gewässern, am schwimmen, unsicher. Da ist der turbulente Alltag als Mutter von drei kleinen Kindern, da ist das Leben in dieser fremden Kultur, der Umgang mit den Menschen hier, der immer wieder Weisheit erfordert, da sind die unruhigen Gedanken, die sich in mir breit machen wollen, Sorgen um die Kinder, die Zukunft, die Gegenwart.

Ich denke, die meisten wissen, was ich meine. Ich fühle mich des Öfteren überfordert und komme immer wieder an mein Limit. Und das ist gut so. Denn ich wünsche mir sehr, das all das mich eines lehrt: meinen Blick fest auf Gott zu richten.

Ich möchte es den Umständen nicht überlassen, mich einzulullen, mich zuzuschütten und meinen Blick von dem wegzurichten, der mich hält: mein großer Gott!

Das wünsche ich mir gerade dann, wenn alles um mich herum schwankt. Dann will ich nur den sehen, der über den Wellen steht, der stärker ist als alles, was mir im Moment Sorgen machen will.

In Psalm 16,8-9 steht:

"Ich habe den Herrn stets vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken. Darum freut sich mein Herz und jauchzt meine Seele."

Das lehrt mich meine kleine Tochter. Ihr Blick auf mich zeigt mir, was es heißt, stets auf jemanden zu sehen. Auf den, der das Leben in der Hand hält. Ich will auf ihn sehen und erleben, wie ich fest stehe und mein Herz sich freuen darf trotz mancher schwieriger Umstände. Ich kann es Gott zutrauen, dass er alles gut machen wird, weil er gut ist!

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