Eine Vorstellung unserer geliebten Küche

von Rahel Fröse am 2. März 2018
Im Winter ist unsere Küche mehr denn je unser Lebensmittelpunkt. Oft bleibt sie den ganzen Tag über der einzige Raum, der geheizt und daher belebbar ist. Sie ist nicht gerade groß, höchstens vier mal vier Meter. Doch in ihr spielt sich das Leben einer fünfköpfigen Familie ab. Neben der Küche an sich steht da noch ein Sofa, ein Ofen und ein Tisch. Im Winter legen wir einen Teppich vor das Sofa, damit wir auch auf dem sonst eher kalten Boden sitzen und spielen können. Jetzt, wo die kalte Zeit schon in den 5. Monat geht, merkt man doch, wie einem manchmal die Decke auf den Kopf fällt. Dennoch muss ich auch sagen, dass vieles einfacher geworden ist, wo unsere Kinder schon etwas älter geworden sind. Sie beschäftigen sich oft gut allein und ich staune manchmal, wie sie es auch schon gelernt haben, in dieser Enge zu leben. Ich denke, normale deutsche Familien würden durchdrehen, da sie es nicht gewöhnt sind. Ich möchte es einfach auch genießen, dass wir so viel Zeit gemeinsam verbringen. Das schweißt uns als Familie sehr zusammen. Im Sommer spielt sich meistens alles draußen ab und verteilt sich sehr. So tanken wir im Winter viel Zeit der körperlichen Nähe. Ich habe gelernt, meine Küche zu lieben und hoch zu schätzen. Hier möchte ich sie euch ein wenig vorstellen: Unser Küchentisch ist unser Zentrum. Danny hat ihn vor einigen Jahren selber gebaut. Dort begegnen wir Gott im Lesen seines Wortes und beten, dort begegnen wir einander, dort genießen wir unsere drei oder vier gemeinsamen Mahlzeiten, dort sitzen die Kinder und malen unzählige Bilder und schreiben und malen Buchstaben, dort basteln wir und spielen. Wir lieben unseren Tisch, auch wenn ich mir einen größeren wünsche. Er verbindet uns als Familie. Eine Lampe mit warmen Licht verbreitet am späten Nachmittag eine angenehme und gemütliche Atmosphäre. Im Winter findet dort unsere traditionelle „Kaffeepause“ (unsere Kinder nennen sie so) statt, in der wir meistens eher Tee trinken und viel Obst essen. Unser Obstkorb ist nie leer und dank der sehr günstigen Preise für Obst und Gemüse können wir unseren Vitaminspeicher auch im Winter gut füllen. Oft wünschen sich die Kinder zum Abendessen einen Obstteller, den ich ihnen nur zu gerne mache. Ähnliche Beiträge

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