Ein wichtiges Dokument und wie es beginnt

von Danny Fröse am 18. Mai 2020

Eines der wichtigsten Dokumente der Mission und Evangelisation ist die Lausanner Verpflichtung von 1974. Auf dem Internationalen Kongreß für Weltevangelisation in Lausanne, trafen sich Gläubige, Leiter und Pastoren aus 150 Nationen, um über den Auftrag der Mission nachzudenken.

In einer Verpflichtung fassten die Teilnehmer verschiedene Glaubenssätze zusammen, die bis heute von großer Bedeutung sind für die Mission. Damit diese nicht in Vergessenheit geraten und neu in den Fokus rücken, möchte ich dir diese Lausanner Verpflichtung mal vorstellen und mit dir gemeinsam durchgehen.

In der Einleitung sind folgende Worte zu lesen.

Wir loben Gott, weil Er Sein Heil geschenkt hat und freuen uns an der Gemeinschaft, die Er uns mit Ihm und untereinander schenkt. Gottes Wirken in unserer Zeit bewegt uns tief. Unser Versagen führt uns zur Buße.
Die unvollendete Aufgabe der Evangelisation fordert uns heraus. Wir glauben, dass das Evangelium Gottes gute Nachricht für die ganze Welt ist. Durch Seine Gnade sind wir entschlossen, dem Auftrag Jesu Christi zu gehorchen, indem wir Sein Heil der ganzen Menschheit verkündigen, um alle Völker zu Jüngern zu machen. Darum wollen wir unseren Glauben und unseren Entschluss bekräftigen und unserer Verpflichtung öffentlich Ausdruck geben.

Ich weiß nicht, wie du diese Worte liest, aber mich bewegen sie. Vor allem, weil mir diese Einsicht heute oftmals fehlt.

Schauen wir uns diese Punkte einzeln an.

  1. Wir loben Gott, weil Er Sein Heil geschenkt hat und freuen uns an der Gemeinschaft, die Er uns mit Ihm und untereinander schenkt.

Ist es nicht so, dass wir dies heute viel zu sehr voraussetzen? Erkennen wir noch, was für ein Vorrecht dieses Geschenk des Heils in sich trägt. Wir können Gemeinschaft mit Gott und mit anderen Christen haben. Ich wünschte mir, wir würden öfter in Lob Gottes ausbrechen über dieser Wahrheit.

  1. Gottes Wirken in unserer Zeit bewegt uns tief.

Sehen wir noch Gottes Wirken in unserer Zeit? Ich wünschte, wir könnten einmal mit Gottes Augen sein ganzes Handeln in dieser Welt sehen, vor allem dort, wo bislang so wenig geschah. Aber wir sind oft viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Ich für meinen Teil will mehr bewegt werden von dem was Gott tut.

  1. Unser Versagen führt uns zur Buße.

Hier ist natürlich die ganze Christengemeinschaft mit eingeschlossen, aber natürlich muss sich auch jede Gemeinde fragen, inwieweit sie sich schuldig gemacht hat daran, den Auftrag der Mission nicht so zu vollenden, wie es möglich wäre.

  1. Die unvollendete Aufgabe der Evangelisation fordert uns heraus.

Noch immer gibt es Milliarden von Menschen, die noch nie von Jesus gehört haben. Diese Tatsache hast du vielleicht schon mal gehört, aber was macht dies mit dir? Wie sehr fordert sie dich heraus? Wie sehr lassen wir uns bewegen?

  1. Wir glauben, daß das Evangelium Gottes gute Nachricht für die ganze Welt ist.

Die Bibel lässt eigentlich keinen andere Deutung zu. Doch wenn wir das wirklich noch glauben würden, wie müsste dann unser ganzes Handeln anders aussehen?

  1. Durch Seine Gnade sind wir entschlossen, dem Auftrag Jesu Christi zu gehorchen, indem wir Sein Heil der ganzen Menschheit verkündigen, um alle Völker zu Jüngern zu machen.

Dies ist die passende Schlussfolgerung zu dem vorher gesagten. Gehorsam gegenüber dem Auftrag Christi ist gefragt. Alle Völker sollen von Jesus hören und Menschen aus allen Völkern sollen zu Jüngern gemacht werden.

Ich wünschte mir diese Entschlossenheit von mehr Christen und auch von Lesern dieses Blogs. Ja, wir haben oftmals ermutigende Artikel und wir bekommen immer wieder positives Feedback dazu. Aber hin und wieder wollen wir auch bewusst herausfordern.

Und nicht nur allgemein. Sondern vielleicht gerade dich. Bist du ein Leiter in der Gemeinde, dann kannst du das Anliegen der Mission in deiner Gemeinde stärken. Bist du ein "einfacher" Christ, dann kannst du deine Gemeindeleitung herausfordern, mehr über Mission nachzudenken. Oder du kannst dich selbst Gott zur Verfügung stellen.

In den nächsten Wochen werde ich diese Lausanner Verpflichtung in ihren Einzelteilen besprechen und hoffentlich mutmachende Aspekte daraus ableiten.

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