Ein Gebet von Ann Voskamp

von Rahel Fröse am 6. April 2020

Schon seit vielen Jahren lese ich den Blog von Ann Voskamp und ich habe auch hier immer wieder von ihr geschrieben. 

Zuletzt las ich ein Gebet von ihr, das sie in ihrer gewohnt poetischen Art verfasst hat. 

Ich fand es sehr schön und es hat mich berührt. 

Ich habe nun versucht, ihre Sprache in gut verständliches deutsch zu übersetzen, was beinhaltet, dass ich manches abgewandelt, teilweise auch weggelassen habe. Falls du das englische Original lesen und beten möchtest, dann findest du es hier.

Ich möchte euch dieses Gebet ans Herz legen. Macht es zu dem euren und geht weiter mutig und tapfer durch diese besondere und herausfordernde Zeit, an der Hand dessen, der die Tapferkeit in Person ist: Jesus! Seid gesegnet!

Überschrieben ist es mit:

„This is a war and where are the prayer warriors to win this battle?“ -

Das ist ein Krieg und wo sind die Gebetskämpfer, die diese Schlacht gewinnen werden? 

Herr Gott,

Wenn die Plagen herabkommen, dann steigen unsere Gebete auf zu dir.

Denn wenn dein Volk, das bei deinem Namen genannt ist, sich demütigt und betet und zu dir umkehrt, dann handelst du!

Mach uns zu Menschen, die sich Dir als unserem Haupt zuwenden - und nicht nur den Schlagzeilen.

Mach uns zu Menschen, die in ihre Gebetskammern gehen - und nicht nur ihre Vorratskammern mit Essen füllen.

Mach uns zu Menschen, die sich abkehren von ihrer Selbstgenügsamkeit, Arroganz und Selbstfokussierung - und die sich voll und ganz dir überlassen. 

Mach uns zu Menschen, die nicht nur ihre Hände waschen, sondern auch auf den Knien bleiben.

Inmitten einer Coronavirus-Pandemie bereuen wir unsere Pandemie der Selbstzufriedenheit, der Gleichgültigkeit und Sünde, der Apathie und des Götzendienstes.

Während wir versuchen, die Kurve abzuflachen -

liegen wir flach auf unserem Gesicht,

bereuen wir eine Welt,  die mehr an Berühmtheiten und Ruhm interessiert ist, als daran, 

deine Diener zu sein und die Herrlichkeit Deines Namens anzubeten.

Wir sind mehr der Bequemlichkeit verpflichtet, als den Kosten der Nachfolge Christi.

Wir verbringen mehr Zeit vor den Bildschirmen als vor unserem Erretter.

Wir bekennen es. Vergib uns, Herr.

Dort, wo der Coronavirus in uns Angst schürt, beugst du dich herab, nahst dich uns und sprichst uns neuen Mut zu.

„Ruf mich einfach an. Ich garantiere, ich werde dir antworten ...Ich werde dich stark und mutig, ja, sehr mutig machen.“

(Jeremia 33: 3; Joshua 1,9)

Und wir glauben:

Unsere Welt hat sich verändert, aber Du hast dich nicht verändert. 

Was auch immer kommt, du bist schon vorher gekommen.

Wie auch immer unser Leben von dieser Pandemie betroffen wird, dein Kreuz gibt uns echte und lebendige Hoffnung.

Wann immer uns harte Dinge begegnen, begegnet uns deine Gnade, die aus allem etwas herrliches macht.

Wann immer wir nach dem Weg suchen, müssen wir nur auf dich, Jesus, schauen.

Du selbst bist der Weg.

Du beruhigst unsere Herzen und bewegst sie mit deiner Wahrheit:

Mutig zu sein bedeutet ertragen und durchhalten zu können. 

Der Weg durch das Leiden besteht darin, unsere Hände immer wieder vor dir offenzuhalten. 

Der Weg durch die tägliche Angst besteht darin, ganz nahe bei dir zu sein und zu bleiben.

Und unsere Herzen bitten dich:

Mach uns stark und mutig.

Unser Glaube an dich ist größer als alle Ängste in uns oder um uns herum.

Mach uns stark und mutig.

Gib uns den Glauben, der Angst, Sorge und Leiden nicht ignoriert, sondern täglich all das überwindet, weil wir immer wieder zu dir kommen.

Mach uns stark und mutig.

Heute werden Augen auf uns gerichtet sein 

und sie sollen Christus in uns sehen und spüren, 

Dass du durch uns wirkst und leuchtest.

Mach uns mutig,

um aufzutauchen, wenn es einfacher wäre unterzutauchen;

harte und heilige Dinge zu tun, wenn es einfacher wäre, bequeme Dinge zu tun,

nicht stehenzubleiben, auch wenn wir nicht wissen, wie wir weitermachen sollen.

Wir können stark und mutig sein, 

weil wir täglich von Dir gerettet werden,

und das lässt uns immer sicher sein.

Der sicherste Ort überhaupt ist in deiner Hand. 

So können wir ein übernatürlich mutiges Leben führen.

Mögen wir mutig sein, weil da Engel sind, die uns näher sind als wir wissen.

Mögen wir tapfer sein, weil wir uns an den Tapfersten klammern,

an den Einzigen, der uns jemals bis zum Tod geliebt hat,

und uns gerettet hat zu wirklichem und ewigem Leben.

Wir glauben, dass Engel gerade jetzt nahe sind

und dass Jesus selbst uns durchbringen wird 

und unser Land heilen wird. 

Und alle tapferen Gebetskrieger sagen: Amen.

Photo by Ruben Hutabarat on Unsplash

Bist du zum ersten Mal hier

Du suchst Orientierung auf dieser Seite? Du willst wissen wer wir sind, oder was wir so machen? Du möchtest einen Überblick über unsere Themen erhalten, dann geh doch auf die Seite unten. 
STARTE HIER
angle-downenvelopephonemap-markercrossmenu linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram