Die Mühe und Belohung der Mission

von Danny Fröse am 25. November 2016

Was würden wir einem Pastor in Deutschland schreiben, der seine Gemeinde für Mission begeistern will? Genau so erging es David Hossaflock, einem Missionar in Albanien. Er schrieb dem Pastor einen Brief, in welchem er ihm von den Mühen und Herausforderungen der Mission berichtet. Wir finden uns in so vielem davon wieder, und deswegen möchten wir es gerne mit dir teilen.

Lass sie wissen, wie unglaublich schwierig es ist Haus und Hof zu verlassen für das Evangelium. Es ist leicht ein Kribbeln zu Empfinden, wenn ein Missionar seinen schön gestaltete Präsentation mitbringt und man anschließend noch eine leidenschaftliche Predigt von ihm hört.

Aber dann schalt doch mal die Anlage aus, wenn du deine Botschaft predigst und verbreite die Gerüche von unangenehmen Körpergeruch, seltsamen Essen und Zigarettengeruch.

Sprich über Depression und Einsamkeit und Schmerz und Anfeindungen und Ängste und Gefahren und Unannehmlichkeiten.

Sprich darüber, dass es für jeden Timotheus der treu ist, 10 Demase* gibt, die dein Herz zerreißen.(vgl: 2.Tim4,10: "Denn Demas hat mich verlassen und diese Welt lieb gewonnen und ist nach Thessaloniki gezogen.")

Sprich darüber, was es heißt, Blut, Schweiß und Tränen zu vergießen und zu sehen, wie die Ernte viel langsamer eingefahren wird, wie du es erwartet hattest.

Sprich über Missionarskinder die Probleme haben beim Eingewöhnen und die für immer Third-Culture-Kids* sind, weder kulturell deutsch noch albanisch(*Menschen sind, die zwischen den Kulturen ihres Herkunfts - und Einsatzlandes hin und her gerissen sind.)

Das Opfer der Mission ist unermeßlich.

Das steht nicht im Kleingedruckten. Es ist verteilt über das ganze Neue Testament.

Aber wir haben es verpasst diese Seite darzustellen, weil wir bei unseren Hörern nicht Bauchschmerzen verursachen wollen.

Krieg ist die Hölle.

Aber lass sie auch wissen, welch eine unglaubliche Belohnung darin steckt, dies alles um Jesu Willen tun.
Sprich von der Freude, die vor Christus lag, als er ans Kreuz ging.

Sprich über ewige Schätze. Erwähne das Fest im Himmel, für den einen aus 100, der vor der Vernichtung gerettet wurde.

Mach sie eifersüchtig für Gottes Ehre und sage ihnen, wie unglaublich herrlich es ist zu sehen, wie Gott das geistliche Licht im Herzen eines Ungläubigen anzündet.

Wie es einen zu Tränen rührt, weil man so beeindruckt ist davon einen Sünder zu sehen, der den Namen des Herrn anruft.

Unter all den heidnischen Klängen und der erdrückenden Dunkelheit ist es das, wozu du gesandt bist, ein Licht zu sein, das entzündet ist vom Licht.

Du warst da, und sie wissen, dass du da warst und ER weiß, dass du da warst.

Und ER ist dort mit dir, immer.

Bis alles zu Ende ist und du zu deinem letzten Schlaf legst: Ich habe alles dort auf dem Feld gelassen und all dies war es mir wert.

Diesen Beitrag haben wir dem Film "A Bold Advance" entnommen. Dass wir letztendlich in Albanien gelandet sind, hat auch zu tun mit diesem sehr inspirierenden Film. Dieser Film ist ein Teil der Reihe Dispatches From the Front. Jede Folge behandelt ein anderes Missionsgebiet, welches Tim Keese, ein Missionsleiter in Amerika, besucht. Der Film von Albanien beschreibt die Arbeit in Nordalbanien. Hier hat David Hossaflock viele Jahre gearbeitet. Einen kleinen Trailer dazu findest du unten.

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