Mit der Bahn unterwegs - Die Lehre aus unserer ersten Bahnreise als Familie

von Danny Fröse am 26. April 2014

Man lernt nie aus. Diese Erkenntnis gewannen wir, als wir am letzten Montag am Bahnhof in Bonn standen und mit der Menge von Gepäck, auf den Zug nach Mannheim warteten.

Aufgrund von sehr günstigen Flugzeiten und Preisen, hatten wir uns entschieden nach Basel zu fliegen und von dort mit der Bahn weiter zu reisen. Dies haben wir dann auch getan.

Was wir gelernt haben...

Im Nachhinein haben wir bemerkt, dass dies nicht die beste Entscheidung war.

Ostersonntag-2Es war so gut, dass wir durch eine Punkte-Sammelaktion günstig und schnell mit der Bahn reisen konnten. Besonders sind wir dankbar, dass Familienangehörige uns die zwei Bahnfahrten für jeweils hundert Euro voll finanziert haben.

Wir haben uns natürlich sehr gefreut, unsere Freunde in der Nähe von Freiburg zu sehen und wir wurden auch sehr herzlich empfangen. Dankbar sind wir auch für unsere Gastgeber in Buggingen, die uns ganz lieb bewirtet haben.

Ein Zwischenstopp mit einer Übernachtung und einer vierstündigen Bahnfahrt am nächsten Tag klangen für mich, als ich die Flüge buchte, nicht als das größte Problem.

Doch alles in allem bleibt der Eindruck zurück, dass das ganze doch ziemlich herausfordernd war.

Denn ...

... zwei Kinder in einem Zug mit drei Koffern, zwei Rucksäcken und einem Kinderrucksack sind dann doch eine Hausnummer, die nicht zu unterschätzen ist. Immerhin müssen diese ganzen Sachen (Kinder sind keine Sachen, ich weiß ;-)) durch enge Gänge, volle Züge, und von einem Gleis aufs andere geschleppt werden, mit Treppen ohne Rolltreppe.

Ostersonntag-8Es kam hinzu, dass wir unsere Rückfahrt ausgerechnet für den Ostermontag gebucht hatten. Nachdem wir die ärztliche Untersuchung abgewartet hatten, konnten wir erst den Zug buchen. Es gab für die Strecke Mannheim-Freiburg dementsprechend keine Reservierungen mehr. Wir reisten also in einem völlig überfüllten Zug. Immerhin durften wir uns dann in einem Wagon der 1.Klasse niederlassen.

Früher war Bahnfahren entspannend...

heute, mit Kindern ist es eher anstrengend. Im Gegensatz zum Auto sind Kinder in der Bahn nicht angeschnallt. Sie können also herumturnen und Blödsinn machen und ständig ist man dabei, dies zu unterbinden. Bahnfahren bedeutet auch Rücksicht nehmen auf die anderen Fahrgäste. Dies ist eine besondere Herausforderung, wenn man so ein lebendiges Kind wie den Gideon dabei hat.Ostersonntag-9

Schön war, als Gideon irgendwann kurz vor Ende unserer Reise völlig ermüdet auf dem Boden der 1.Klasse sein Haupt niederlegte.

Dankbar sind wir trotzdem ...

  • Denn wir haben keinen Zug verpasst.
  • Wir wurden gefahren und abgeholt. Vielen Dank an Papa, Moni, Simon, Karl-Ernst und Uli.
  • Wir trafen kinderfreundliche Menschen, die vollstes Verständnis zum Ausdruck brachten.
  • Wir genossen die herrliche Bahnfahrt am Rhein entlang.
  • Wir haben am Flughafen unser ganzes Gepäck durchgebracht. (mit 35 Euro Aufpreis)

Ostersonntag

 

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