Der Moment, auf den ich lange gewartet habe

von Danny Fröse am 24. März 2017

Wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet? Wie sehr habe ich ihn erfleht und erbetet? Diesen Moment, der meinem Dienst an den Menschen hier einen ewigen Wert verleiht. Diesen Moment, der mir zeigt, dass es sich lohnt, zu warten und dass Gott seine Versprechen wahr macht.

Es war gestern Abend, als ich mit Besmir(Name geändert) in meinem Wagen über eine holprige Straße zu seinem Dorf fuhr. Die Sonne ging gerade majestätisch über den Bergen unserer Has-Region unter. Erst vor ein paar Tagen hatten die ersten Bäume angefangen, sich mit zarten weißen und rosa Blüten zu schmücken. Der aufkommende Frühling legte einen sanften Schimmer von zartem Grün, über eine vorher kahle, graue Berglandschaft.

Besmir konnte nicht warten, bis wir bei ihm zu Hause waren. Er erzählte mir schon auf dem Weg, dass er einen großen Teil des Neuen Testaments gelesen hatte. Vor vier Wochen war ich bei seiner Familie zu Besuch gewesen, um ihnen ein Essenspaket zu bringen. Damals führten wir ein sehr gutes und tiefes Gespräch über den Glauben. Die ganze Familie brachte ihr Interesse zum Ausdruck, mit mir die Bibel zu lesen. Ich betete noch für die Familie und hinterließ ein kleines Neues Testament im Format der Gideon-Bibel.

Es war zum ersten Mal, dass ich einer Familie ein Neues Testament hinterlassen hatte. Ich erwartete nicht, dass dieses Buch in den nächsten Wochen von meinem neu gewonnenen Freund geradezu verschlungen werden würde. Doch gestern, als wir bei ihm zuhause ankamen, zeigte mir Besmir gleich das Neue Testament und die Seite mit der eingeknickten Ecke. Er hatte alle vier Evangelien, die Apostelgeschichte und den Brief an die Römer gelesen.

Und sein abschließendes Statement war: “Danny, ich glaube, dass das die Wahrheit ist. Dieser Mann Jesus ist vertrauenswürdig.”

Endlich wurde das wahr, was ich mir so lange gewünscht hatte.

Ich wollte einen Mann treffen, der einfaches, kindliches Interesse an meinem Glauben zum Ausdruck bringt.
Ich wollte einen Mann treffen, der bereit ist, sich mit Gottes Wort zu beschäftigen.
Ich wollte einen Mann treffen, der bereit ist, mit mir die Bibel zu lesen.
Ich wollte einen Mann treffen, der an Jesus glauben will.

All das habe ich gestern gefunden und sogar noch mehr. Denn die ganze Familie scheint mir offen zu sein. Welch eine Freude!

Was Jesus draus machen wird, das weiß ich nicht, aber ich will ihm vertrauen, dass er dieses begonnene Werk in dem Mann und seiner Familie zur Vollendung bringt.

Ich will beten, dass dieser Mann, der Erste ist, den ich hier zu Jesus führen kann und ich will so sehr hoffen, dass er ein Multiplikator ist, um die Männer in der Stadt zu erreichen. Betest du mit?

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