Das Geheimnis der Zufriedenheit

von Rahel Fröse am 15. August 2014

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Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie in meinem Herzen eine Unzufriedenheit aufsteigt.

Da nerven die Kinder, da wird all das, was ich gerade aufgeräumt habe wieder an anderer Stelle von zwei verschmitzt schauenden Kids ausgeräumt.

Da ist es heiß und weit und breit kein Schwimmbad in Sicht.

Es ist wieder Mittagsessenszeit und ich weiß einfach nicht, was ich kochen soll. Warum gibt es hier auch so wenig Auswahl an Lebensmittel...

Gerade habe ich mich hingesetzt und will in meiner Bibel lesen, da werden die Kinder wach.

Da sehne ich mich nach einem ausgedehnten Waldspaziergang ganz allein... und hier kann ich gar nicht alleine weg...

Es gäbe noch so viele andere Situationen, die mich in meinem Herzen herausfordern und mich vor die Entscheidung stellen. Die Entscheidung, mich meiner Unzufriedenheit hinzugeben, oder mich aktiv dagegen zu entscheiden und im hier und jetzt dankbar zu sein. Dankbar für genau das, was ich habe und was ist.

Der Ausweg

In mein Tagebuch habe ich schon vor einigen Monaten einen Text geschrieben, den ich mal in einem Buch gelesen habe und der mich wie kaum ein anderer herausfordert. Er ist überschrieben mit "Das Geheimnis der Zufriedenheit".

In sechs kurzen Sätzen ist da zusammengefasst, was ein glückliches und zufriedenes Leben ausmacht. Und so schwer ich es finde, diese Punkte zu leben, so sehr weiß ich, dass, wenn ich es leben würde, mein Leben so viel mehr zufrieden wäre und ich vor allem Gott damit die Ehre in vollem Maße geben würde.

Hier nun die sechs Punkte. Haltet euch fest. Schreibt sie euch auf die Tafel eures Herzens. Ich will es auch tun:

Das Geheimnis der Zufriedenheit

  1. Erlaube es dir nie, dich über irgendetwas zu beklagen, sogar nicht über das Wetter.
  2. Sehe dich nie in anderen Umständen oder an einem anderen Ort.
  3. Vergleiche nie dein Los mit dem anderer.
  4. Erlaube es dir nie zu wünschen, dass dies oder das anders gewesen wäre.
  5. Verliere dich nie im morgen. Denke daran, dass das Morgen Gott gehört und nicht uns.
  6. Wähle dankbar zu sein für genau das, was du hast und für genau den Ort, an dem du gerade bist.

Meine Herausforderung

Für mich ist das eine besondere Herausforderung, habe ich doch manchmal auch ganz schönes Heimweh. Ja, manchmal wünschte ich mich in Deutschland bei meiner Familie, bei meinen Freunden, in der schönen Natur, in der man ohne weiteres alleine spazieren gehen kann usw.

Aber ich will mich immer wieder dazu entscheiden (und es liegt wirklich in meiner Macht), dankbar zu sein für genau diesen Ort, an den uns Gott seit 10 Monaten hingestellt hat.

Das tolle ist: Gott ist gut! Und in ihm und mit ihm haben wir wirklich immer allen Grund dankbar und zufrieden zu sein. Aber es ist und bleibt ein täglicher Kampf. Kämpft ihr ihn mit mir?

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