Das Eine bleibt gleich

von Rahel Fröse am 30. Dezember 2015

Ein wenig fehlt einem ja schon das traditionelle Weihnachten, das wir aus Deutschland kennen. In einen festlichen Gottesdienst zu gehen, sich einfach beschenken lassen durch eine gute Predigt und schöne Musik. Viele liebe Menschen treffen, sich umarmen und gemeinsam freuen. Im Kreise der Familie sitzen, lecker essen, überall Kerzen und Lichter sehen… und so einiges mehr. (Vieles vermissen wir hier auch gar nicht!)

Am zweiten Weihnachtsfeiertag sahen wir uns dann übers Internet einen Gottesdienst einer größeren amerikanischen Gemeinde an. Sie hatte einen großen Kultursaal gemietet. Die erste Dreiviertelstunde war wie ein perfekt inszeniertes Konzert. So viele begabte Sänger und Musiker in einer Gemeinde. Ich war sehr beeindruckt. Die Zuschauer saßen in bequemen Lehnsesseln und wurden von einer tollen Darbietung beschenkt. (Ich sehe es wirklich als ein großes Geschenk, wenn man die Möglichkeit hat, zu guten Gemeinden gehen zu können und von Jesus zu hören. Wie viele Menschen haben das nicht!)

Unweigerlich musste ich auch an unseren Gottesdienst am Tag zuvor denken. Wieviel kleiner und bescheidener war unsere “Darbietung”. Keine große Show, keine Vortragslieder, keine Lichteffekte. Unsere Stühle waren nicht aus Samt, sondern aus Plastik, teilweise von einem Cafe ausgeliehen. Um die Stühle am Rand des Raumes standen die Fitnessgeräte, die Klimaanlage ratterte laut und musste zur Predigt ausgeschaltet werden, was wiederum eine gewisse Kälte im Raum zu Folge hatten. Jacke und Schal zog man lieber nicht aus.
Einige Arme und am Rande Stehende waren da - doch sind es nicht genau die, die Jesus immer zu sich gerufen hat?

In meinem inneren Auge sah ich diese zwei so unterschiedlichen Weihnachtsgottesdienste. Doch eines hatten sie gemeinsam: die klare Verkündigung des Evangeliums. Egal wie das drum herum ist, das eine bleibt gleich.
Den Menschen in den USA und überall auf der Welt wird nichts anderes angeboten, wie unseren einfachen Freunden hier in einer im dichten Nebel liegenden, vergessenen Stadt im äußersten Nordosten Albaniens.
Doch Gott hat sie nicht vergessen!!

Das Angebot für große Freude und Reichtum in Jesus gilt allen Menschen auf der Welt gleich! Das ist das Wunderbare! Das ist die Hoffnung, auch und gerade für die Menschen hier!

Die Hirten waren damals einfache und arme, ja, verachtete Leute - und gerade zu ihnen ist der Engel und die ganze himmlische Heerschar gekommen. Sie waren die ersten, die die frohe Botschaft hörten - und sie erzählten es weiter, nachdem sie Jesus gefunden hatten.

Wir beten und wollen nicht aufhören hier zu leben, den Menschen zu dienen, sie zu lieben und ihnen von Jesus zu erzählen, bis sie es verstanden haben und wie die Hirten sehen dürfen und dann voll Freude weitererzählen!

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