C.S. Lewis und die große Sünde

von Danny Fröse am 5. März 2018

Hast du schon mal etwas von C.S. Lewis gelesen? Sein Buch "Pardon - ich bin Christ" gehört zu den wichtigsten christlichen Werken, die im letzten Jahrhundert geschrieben wurden. In dem Buch behandelt C.S. Lewis verschiedene Themen des christlichen Glaubens. Dies tut er auf eine sehr anschauliche und einfache Art und Weise. Das Kapitel mit dem Thema "Die große Sünde" finde ich besonders gelungen. Darin geht es um das Thema Hochmut und Demut. Damit du einen kleinen Eindruck bekommst, habe ich dir hier mal ein paar Zitate zusammengestellt.

Ein hochmütiger Mensch freut sich nicht an dem was er hat, sondern nur daran, was er mehr hat als ein anderer.

Hochmut erwächst aus dem Vergleich mit anderen, er ist das Vergnügen, anderen überlegen zu sein. 

Die großen Lehrer der Kirche haben recht: Hochmut ist die Hauptquelle allen Elends in jedem Volk, in jeder Familie, seit die Welt begann. 

Solange man in seinem Hochmut verharrt, kann man Gottes Wesen nicht erkennen. 

Wenn wir unser Leben wirklich auf Gott ausrichten, hören wir auf, und selber so schrecklich wichtig zu nehmen. Wir sind dann durchdrungen von unserer eigenen Nichtigkeit. Das beste aber ist es, überhaupt nicht an sich selbst zu denken.

Hochmut aber hat mit dem Menschlichen nicht das Geringste zu tun, er entstammt direkt der Hölle. 

Wenn die Saiten der menschlichen Seele richtig gestimmt sind, genügt die leiseste Berührung von Seiten Gottes, damit sie in Schwingungen geraten in der Mensch von echter, wahrer Demut ergriffen wird. Ein Gefühl unendlicher Erleichterung wird den Menschen überkommen, wenn er allen irdischen Ballast über Bord werfen kann, so etwa die angebliche Wichtigkeit der eigenen Person. Und wie hat er ein Leben lang unter eben diesem Ballast gelitten! 

Von der Demut Gottes auch nur angerührt zu werden, bedeutet für den Menschen so viel, wie dem in der Wüste Verdurstenden eine Oase mit frischem, kühlem Wasser bedeutet. 

Der wahrhaft demütige Mensch erweckt keineswegs den Eindruck von Demut, den wir mit dem Wort zumeist verbinden. [...] Im Gegenteil! Er wird auf uns den Eindruck eines aufgeschlossenen und heiteren Menschen machen, der sich für das wirklich interessiert, was andere ihm erzählen. Wenn er uns missfallen sollte, dann nur deshalb, weil seine positive Lebenseinstellung unseren Neid erweckt. Er wird sich nicht mit Gedanken über die Demut plagen, weil er sich auch über seine eigene Person nicht den Kopf zerbricht. 

Der erste Schritt auf dem Weg zur Demut ist die Erkenntnis des eigenen Hochmuts. Das ist sogar schon ein großer Schritt. Wer sich allerdings von vornherein von allem Hochmut frei glaubt, der ist ihm ganz verfallen.

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