Bei dir, Jesu, will ich bleiben

von Danny Fröse am 19. Februar 2018

Letzte Woche verbrachte ich einen Stille Tag. Als Team haben wir uns zum Ziel gesetzt, jeden Monat einen Tag einzuplanen, an dem wir uns zurückziehen und uns ausrichten auf Gott. Ich bat dabei Gott mir zu zeigen, wo ich ausserhalb seines Willens lebe.

Und Jesus machte mir schnell klar, dass ich meine Tage viel zu wenig aus der Verbindung mit ihm lebe. Auch wenn ich am Morgen meine Bibel lese und bete, passiert es mir oft, dass ich an mein Tagwerk gehe und die Gegenwart Jesu, seine Person und sein Wirken, aus dem Fokus verschwinden. Ich tat Buße darüber und bat Jesus um seine Hilfe in dieser Sache.

4 Dinge sind absolut klar:

  • Ich kann keine Frucht bringen, wenn ich nicht aus der lebensspendenden Verbindung mit Jesus lebe.
  • Ich kann keine Freude erleben, wenn ich sie nicht von Jesus empfange.
  • Ich habe keine geistliche Kraft, wenn ich nicht gestärkt werde durch Jesus.
  • Ich kann den tiefen Frieden und die überfließenden Fülle nicht erleben, wenn ich nicht eng mit Jesus lebe.

Diese Wahrheiten sind mir alle nicht neu und doch tut es gut, sie sich aufzuschreiben und darüber nachzudenken.

Das Schöne ist, ich bin nicht der Erste, der sich dieser Herausforderung gegenüber sah. Karl Johann Philipp Spitta schrieb das Lied "Bei dir, Jesu, will ich bleiben". Darin bringt er den Wunsch zum Ausdruck, der auch meinen Allltag bestimmen soll. Vielleicht möchtest du dich auch durch diese "veraltete" Lied neu herausfordern lassen, nah bei Jesus zu bleiben.

1) Bei dir, Jesu, will ich bleiben,
stets in deinem Dienste stehn;
nichts soll mich von dir vertreiben,
will auf deinen Wegen gehn.
Du bist meines Lebens Leben,
meiner Seele Trieb und Kraft,
wie der Weinstock seinen Reben
zuströmt Kraft und Lebenssaft.

2) Könnt ich's irgend besser haben
als bei dir, der allezeit
soviel tausend Gnadengaben
für mich Armen hat bereit?
Könnt ich je getroster werden
als bei dir, Herr Jesu Christ,
dem im Himmel und auf Erden
alle Macht gegeben ist?

3) Wo ist solch ein Herr zu finden,
der, was Jesus tat, mir tut:
mich erkauft von Tod und Sünden
mit dem eignen teuren Blut?
Sollt ich dem nicht angehören,
der sein Leben für mich gab,
sollt ich ihm nicht Treue schwören,
Treue bis in Tod und Grab?

4) Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich
so in Freude wie in Leid;
bei dir bleib ich, dir verschreib ich
mich für Zeit und Ewigkeit.
Deines Winks bin ich gewärtig,
auch des Rufs aus dieser Welt;
denn der ist zum Sterben fertig,
der sich lebend zu dir hält.

5) Bleib mir nah auf dieser Erden,
bleib auch, wenn mein Tag sich neigt,
wenn es nun will Abend werden
und die Nacht herniedersteigt.
Lege segnend dann die Hände
mir aufs müde, schwache Haupt,
sprich: "Mein Kind, hier geht's zu Ende;
aber dort lebt, wer hier glaubt."

6) Bleib mir dann zur Seite stehen,
graut mir vor dem kalten Tod
als dem kühlen, scharfen Wehen
vor dem Himmelsmorgenrot.
Wird mein Auge dunkler, trüber,
dann erleuchte meinen Geist,
daß ich fröhlich zieh hinüber,
wie man nach der Heimat reist.

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