Emotional müde


Es ist Freitag Abend und ich bin einfach müde von der Woche. Körperlich und emotional müde. Diese Woche war wieder sehr viel los. Am Montag war ich dran mit Vorbereiten für unser Teamtreffen. Wir waren bei Philipper 4. Darüber habe ich mich gefreut. Besonders über 4,4: „Freut euch im Herrn.“ Dann bekam ich die Nachricht, dass eine meiner engen Freundinnen hier Darmkrebs hat. Zwar noch ohne Metastasen, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Medizin, die es in Albanien gibt ausreichen wird, dass sie es schafft. Der Satz „Freut euch im Herrn“ hat an diesem Tag eine andere Bedeutung für mich bekommen. Dass meine Freude nicht ein Gefühl in bestimmten Umständen ist, sondern sie vom Heiligen Geist kommt, der mich über meinen großen und guten Gott staunen lässt

In der Praxis hatten wir diese Woche einige neue Patienten. Unter anderem ein 3-jähriges Mädchen, das ein genetisches Syndrom hat und schwerst behindert ist. Wir werden ab jetzt mehrmals die Woche Therapie mit ihr machen. Ob wir dabei Fortschritte sehen werden oder nicht liegt in Gottes Hand. Dann wurde ich zu einer Schlaganfallpatientin nach Hause gerufen. Sie ist sehr aggressiv, schlägt nach uns, beschimpft uns als kriminell. Auf mein Drängen hin verschreibt der Arzt endlich entsprechende Medikamente, die hoffentlich das Leben für die Verwandten, die sie Tag und Nacht pflegen, leichter machen. Auch bei dieser Patientin weiß ich nicht, wie viele Fortschritte wir mit der Therapie erreichen werden. Nach längerer Zeit fuhren wir wieder zu meiner MS-Patientin ins Dorf. Sie hat in den letzten Wochen weiter abgenommen und sieht sehr schlecht aus. Beim letzten Besuch konnte sie noch „mire“, das bedeutet „gut“ sagen, aber dieses Mal ist das einzige, was sie kann zu lachen und den Kopf zu drehen. Ich werde weiter für sie um ganzheitliche Heilung beten, egal, wie es menschlich und medizinisch gesehen aussieht.

Dann machten wir dieses Woche einen Trauerbesuch. Die Mutter einer Bekannten war im recht jungen Alter innerhalb von 4 Monaten gestorben. Sie hatte Bauchprobleme, wurde dann an der Galle operiert und dabei war aufgefallen, dass der ganze Bauch voller Krebs war. Und es war zu spät. Was kann man dieser Frau sagen, die immer noch täglich betet, dass Gott ihrer Mutter doch bitte gnädig ist und sie annimmt? 

Diese Woche hat Danny das Bad bei der alten armen Frau installiert. Darüber habe ich mich so gefreut. Aber Kommentare von den Nachbarn, wieso wir das denn machen, weil sie ja eh schon so alt ist, machen mich traurig und wütend. Besonders weil diese Nachbarn ein Bad direkt nebenan haben, es aber nicht mit der alten Frau teilen wollen. Wie kann ein Mensch denken, dass alte Menschen weniger wert sind? 

Im Frauentreffen erzählte uns eine Freundin, dass ihr Mann am vorherigen Abend ihre Kinder so sehr geschlagen hat, dass sie mit ihnen zur Polizei gegangen ist. Vor dem Präsidium hat sie dann aber der Mut verlassen, weil sie weiß, dass die Polizei hier eh nichts machen kann. Eine andere Freundin darf nicht mit auf unseren geplanten Ausflug, weil ihr Mann es ihr nicht erlaubt. Im letzten Jahr war ihr Sohn noch zuhause und hatte sich für sie eingesetzt, aber der lebt inzwischen illegal in England. Sie hat sich entschieden, dass sie sich lieber duckt und Opfer bringt, damit es zuhause friedlich ist, sagt sie uns unter Tränen. Gestern hatte ihr Mann getrunken und sie ist ihm aus dem Weg gegangen, bis er geschlafen hat, damit es keinen Stress gibt zuhause. „Hier ist es normal, dass der Großteil der Männer ihre Frauen schlagen.“ erklären die Frauen mir. Ja, das weiß ich. Aber trotzdem ist es nicht normal und falsch. 

Und trotz all dieser Dingen: Ich liebe es hier zu sein und weiß, dass genau das grad richtig für mich ist. Aber auch ich bin nur ein Mensch. Ich bin Gott so dankbar, dass ich alles auf ihn werfen kann und er mir die Lasten abnimmt. Das erlebe ich und ohne ihn würde ich manchmal „untergehen“. Aber trotzdem gibt es auch Tage an denen mir einfach all diese Dinge zu viel sind. Und ich das alles einfach nicht mehr hören kann und möchte. Gerade dann fühle ich, wie abhängig ich von Gott bin und wie sehr ich das übernatürliche Wirken von seinem guten Geist brauche. 

Gott sagt in 2.Korinther 12,9: „Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.“ Ja, Vater, ich brauche deine Gnade. Wir brauchen sie alle. Jeden Tag neu.

Über das Leben als Single

Der folgende Artikel stammt von Alex, unserer Teamkollegin. Sie hat auch ihren eigenen Blog. Schau auch da mal vorbei.


Ich glaub, das ist mein erster Blogbeitrag über dieses Thema. Dabei ist es so ein entscheidender Teil in meinem Leben- es wurde mal Zeit, dazu etwas zu schreiben.

Ich weiß nicht, in welcher Lebenssituation du dich befindest, aber hast du schon mal darüber nachgedacht, wie es Single-Personen geht? Hast du Singles in deinem näheren Freundeskreis, die dich mit in ihr Leben rein nehmen? Was für Vorteile, Freiheiten, aber auch Herausforderungen, Ängste sie haben? Ich möchte dich da heute gedanklich ein wenig mit rein nehmen:

Ich liebe es, dass ich als Single so entscheiden kann, wie ich will. Ich muss meistens fast niemanden fragen (außer Gott natürlich). Das ist Unabhängigkeit pur, man spart sich vielleicht viele Diskussionen. Manchmal ist es aber auch anstrengend. Da würde man sich wünschen, man müsste nicht schon wieder alleine entscheiden. Man hätte jemanden, der mit entscheidet. Der mit Verantwortung übernimmt. Mit dem man gemeinsam drüber reden und dann gemeinsam zu einer Entscheidung finden kann. Und dabei denke ich nicht nur an die großen Entscheidungen im Leben, sondern auch ganz alltägliche Dinge.

Das bezieht sich auch auf das Thema Urlaub machen. Es ist toll, dass ich alleine entscheiden darf, wo ich hin möchte, aber wer kommt mit mir? Die meisten meiner Freunde sind verheiratet und haben Familie. Was bringt mir eine freie Entscheidung, wenn ich dann aber alleine bin? Und der Urlaub deshalb nicht erholsam für mich sein wird. Ja, es gibt tolle Freizeiten, aber bei so vielen neuen Leuten um einen herum, mit denen man natürlich viel über das eigene Leben austauscht, ist es schwierig gedanklich wirklich abzuschalten.

Apropos alleine sein. Ja, es ist toll, dass man als Single viel Zeit alleine verbringen kann, sich bewusst Zeit mit Gott oder Freunden, für Hobbies nehmen kann. Das ist ein Privileg für das ich oft sehr dankbar bin. Aber alleine sein kann auch einsam sein. Gerade in Corona-Zeiten haben das viele Alleinstehende denke ich erlebt. 

Oder an Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester. Mit wem feiert man ohne sich wie ein 3. Rad am Wagen zu fühlen, wenn man nicht mehr wie früher bei Mama und Papa feiern möchte? 

Generell die Frage: Wo gehöre ich hin? Zu wem gehöre ich? Wo ist mein wirkliches Zuhause? Anzukommen. Angenommen zu sein, wie man ist. Zu sein, wie man ist. Diese Frage kann sehr herausfordernd sein.

Kinder. Es kostet viel Kraft, Zeit, Energie, Nerven sich um Kinder zu kümmern und sie großzuziehen. Man kommt an persönliche Grenzen, wie man niemals vorher gedacht hätte. Man macht sich viele Sorgen, die man ohne Kinder nicht hätte. Aber eines Tages werden sie sich wieder um dich kümmern, wenn du ihre Hilfe benötigst. Wer kümmert sich um eine alleinstehende alte Frau? Wie geht man mit Sorgen um, die in einem hochkommen, wenn man daran denkt, wie es wird, wenn man alt wird und keine eigene Familie hat? 

Auch Sorgen in Bezug auf finanzielle Versorgung, wenn man die einzige Person ist, die eine kleine Rente bekommen wird, weil Frauen im Allgemeinen weniger verdienen als Männer. 

Als Single muss man automatisch stark sein, seinen Mann stehen, sich durchsetzen. Sei es in der Autowerkstatt, beim Hausbau, wenn der Handwerker kommt oder bei der Steuererklärung. Da ist niemand an den man diese Dinge abgeben kann. Man muss sich selbst durchboxen. Das ist gut, weil man dadurch selbstständiger, selbstbewusster, stärker wird. Aber manchmal wäre es auch einfach schön, eine andere Person zu haben, die einem dabei hilft. Sich anzulehnen und einen Teil der eigenen Last abzugeben. 

Als Single kann man seine eigenen Ziele im Leben verfolgen, die eigene Berufung leben. Das ist toll. Aber wer erinnert einen an diese Berufung, wenn man mal den Fokus verliert? Wer feuert einen an, wenn man mal ein Tief hat und die Motivation fehlt? 

Hier wird mir fast täglich eine glückliche Ehe gewünscht. Inzwischen bin ich das gewöhnt und stürze dadurch in keine Krise. Aber es gibt einem immer das Gefühl, als wäre das einzige, wofür ich lebe, einen Partner oder eine eigene Familie zu haben. Auch in Deutschland wurde mir das oft vermittelt (ich wurde schon mit Anfang 20 schräg angeschaut, dass ich noch nicht in festen Händen war), dass ich nicht komplett bin oder mir etwas fehlen würde als Single. Als ich einmal alleine in einem Restaurant im Kosovo war, hat mich der Kellner, als ich mich hin gesetzt habe, verwundert gefragt: „Sind sie alleine?“ Ich habe einfach geantwortet: „Nein, ich bin nicht alleine. Gott ist immer bei mir.“ Müsst ihr mal ausprobieren, es macht Spaß in ein verdutzt amüsiertes Gesicht zu schauen.

Ich denke ähnlich fühlen sich kinderlose Ehepaare, die oft mit der Erwartung konfrontiert werden, dass sie doch bald Kinder kriegen „müssten“.

Ich glaube jede Lebenssituation hat seine positiven und negativen Seiten. Egal ob Single, Ehepaar, Familie, usw. Ich glaube es ist wichtig, dass wir alle ein Auge und ein Herz für die Herausforderungen der Menschen um uns herum haben, die in unterschiedlichen Situationen sind. Und nicht vorschnell über sie urteilen. Wichtig ist es, dass wir alle dankbar und zufrieden im Hier und Jetzt leben ohne auf eine besondere Erfüllung wie Job, Erfolg, Gesundheit, Kinder, Partner, usw. zu warten. Sonst verpassen wir vielleicht die ganzen genialen Geschenke, die Gott uns in der Gegenwart macht, wenn wir nur auf das fixiert sind, was nicht ist. 

Und ich bin so dankbar für viele liebe Freunde, die meinen „Liebestank“ auf viele verschiedene Weise füllen, die mir zeigen, dass ich wichtig und geliebt bin, die Zeit für mich haben, die für mich beten. Und ich erlaube nur Gott meine Identität bestimmen zu lassen. Nicht darauf zu hören, was andere sagen. Ganz tief im Herzen zu wissen, dass ich Gottes tief geliebte Tochter bin und mein Leben in den besten Händen liegt, die es gibt. Das sind riesige Geschenke und sie tragen definitiv mit dazu bei, dass ich eine meistens (mit normalen Höhen und Tiefen) zufriedene und fröhliche Single-Frau bin. 

Jesus selbst hat als Single auf dieser Erde gelebt. Und er hat gesagt: „Macht das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen.“ (Matth. 6,33) und nicht „Euer wichtigstes Anliegen soll sein, eine Familie zu gründen.“ 

Ich will damit niemanden verurteilen, der verheiratet ist oder Kinder hat (Kinder zu haben bedeutet ja auch Reich Gottes zu bauen), aber ich glaube diese Frage ist wichtig für uns alle: Wo ist unsere Priorität?

Ich weiß auf jeden Fall, dass Gott einen guten Plan mit meinem Leben hat und dass ich eines Tages den tollsten Mann an meiner Seite haben werde: Jesus selbst!

Hast du Singles in deiner Nähe? Weißt du, wie sie Weihnachten verbringen? Oder wie es ihnen in der Corona-Zeit geht? Vielleicht gibt es manche, die sich über einen Anruf, ein Gebet oder eine Einladung von dir freuen würden.

Photo by Keenan Constance on Unsplash

Wenn ein Kind dich fragt, wieso es krank ist

Wegen Corona und meiner Zeit in Deutschland danach, hatte ich diese Familie lange nicht besucht. Heute machte ich mich auf den Weg zu ihnen. Ich hatte ihnen einige Dinge wie Schuhe und Spielsachen von meiner Familie und meinen Freunden aus Deutschland mit gebracht. Diese Familie ist sehr arm. Und fast alle leiden an einer chronischen Krankheit, die vererbt wird. Die älteste Tochter (5. Klasse) hat es sehr schlimm getroffen, sodass sie kaum noch alleine laufen kann.

Die letzten Male, die ich dort war, wirkte sie eher noch wie ein verspieltes Mädchen. Heute verhält und redet sie sich nicht mehr wie ein Kind. Sie erzählt mir, dass ihre Klassenkameraden sie meiden und sie keine Freunde hat. In unserer Kultur ist es eine Scham krank zu sein. Ich erzähle ihr, dass Gott sie liebt und keinen Fehler gemacht hat, als er sie schuf. Wir lesen einen Vers aus der Bibel in Psalm 139 zusammen. „Aber wieso hat Gott mich dann noch nicht gesund gemacht?“ fragt sie mich und schaut mir dabei direkt in die Augen. Rein menschlich hätte ich am liebsten losgeheult und wäre davon gelaufen, weil ich die Antwort leider auch nicht kenne. Aber ich merke, wie ich innerlich Kraft und dann die richtigen Worte bekommen.

Ich kann ihr ganz ehrlich sagen, dass ich das auch nicht verstehe und immer weiter für ihre Heilung beten werde. Und dass Krankheit leider auf der ganzen Welt ist, sie aber nicht eine Strafe von Gott ist, sondern einfach eine Folge von allem Bösen auf dieser Welt. Ich erzähle ihr von Freunden, die auch unheilbar krank sind. Wie sie Gott dadurch näher gekommen sind. Ihn in einer Tiefe erlebt haben, wie es ohne die Krankheit nicht passiert wäre. Dass ich sicher bin, dass Gott trotz ihrer Krankheit auch einen guten Plan für ihr Leben hat. Ich erzähle ihr von dem Tag, an dem Gott uns verspricht, dass wir ohne jede Krankheit sein werden, weil Jesus nicht nur für unsere bösen Taten, sondern auch für unsere Krankheiten gestorben ist. Er hat versprochen, dass wir eines Tages zu ihm kommen werden, wenn wir an ihn glauben und dort wird alles nur gut sein. 

In solchen Situationen möchte mein Herz zerreißen, aber ich fühle, dass Gott es fest, sicher und liebevoll in seiner Hand hält.

Wie kann man da schweigen?


Wir sitzen zu 6 Frauen zusammen. Haben Kaffee getrunken, geredet, gebetet und die Bibel gelesen. Das erste Treffen dieses Jahr. Dementsprechend gering ist die Konzentration, weil erst mal vieles ausgetauscht werden muss. Auf einmal schauen die Frauen schockiert aus dem Fenster.

Ein Mann wird mit verbundenen Händen in die Polizeistation geführt. Mit dabei ein junges Mädchen, seine Tochter. Sie kennen diesen Mann. Er wohnt in ihrem Hochhaus. Ist alkoholabhängig. Und sie hören regelmäßig, wie er seine Frau und Kinder schlägt. Sagen aber nichts dazu. Weil man das nicht macht. Aus Angst vor schlechtem Gerede. Es oft eh nichts bringt.

Die Frauen sind schockiert. Und fangen an von ihren eigenen Situationen zu Hause zu erzählen. Der Mann von einer Frau trinkt jeden Tag. Er schlägt sie nicht, bedroht sie aber verbal so heftig, dass sie manchmal zu den Nachbarn flieht. Oder er schließt sie aus. Oder ihre Eltern müssen kommen, um die Situation zu entschärfen. Die Tochter einer Frau wurde im jungen erwachsenen Alter von einem Mann kurz vor der Haustür abgefangen, der ihr Geld für Sex angeboten hat. Gott sei Dank hat sie spontan sehr weise reagiert und konnte sich aus der Situation befreien. Sie hat sich erst Jahre später getraut ihrer Mutter davon zu erzählen, weil sie sich so geschämt hat.

Eine andere Frau erzählt zum ersten Mal, dass ihre Ehe eigentlich auch nicht gut läuft. Dass ihr Mann, wenn er trinkt, aggressiv wird, sie respektlos behandelt. Die Menschen, die um sie herum leben wissen das. Eine andere Frau war 3 Monate lang verheiratet. Wie so oft mit Vermittlung. Dann hat sie gemerkt, dass ihr Mann drogenabhängig ist. Und mit dabei sitzt eine Frau, die von ihrem Mann geschieden ist. Der Grund: Jahrelange häusliche Gewalt. Nur mit viel Unterstützung ihrer eigenen Brüder konnte diese Frau diesen Schritt tun. Sie wird von vielen dafür schräg angeschaut. Sie sagt gar nichts zu dem Thema.

Mir fehlen auch einfach die Worte. Was soll ich dazu sagen? Wie kann ich diese Frauen ermutigen, die oft ein schreckliches Leben haben? Und keine Möglichkeit haben da raus zu kommen. Wie muss sich das junge Mädchen fühlen, das ihren Vater zur Polizei begleitet?

Ich erzähle ihnen eine Geschichte, an die ich mich immer in solchen Momenten erinnere. Momente, in denen ich nach Hoffnung suche. Eine Familie in Peru. Der Vater ist alkoholabhängig. Eines Tages fängt er an an Jesus zu glauben und wird von einem auf den anderen Tag frei vom Alkohol. Und ist ein anderer Mensch. Respektvoll und freundlich. Das ist kein Märchen, sondern eine Geschichte, die wahr ist. Ich war dabei. Und genau dafür möchte ich beten. Dass diese Wunder auch in unserer Stadt passieren.

Ohne Gott gibt es keine Hoffnung in all den verkorksten Situationen. Aber mit Gott gibt es Hoffnung. „Wir müssen für Wunder in unserer Stadt und besonders für die Männer in unserer Stadt beten,“ sind wir uns daraufhin alle einig. Seid ihr dabei?