Gewinne, indem du verlierst

Du zählst dich zu den Nachfolgern von Jesus?
Du denkst, du bist gut mit Jesus unterwegs?
Du meinst, du erfüllst alle Anforderungen, die Jesus an dich stellt?

Dann lass mich dir eine Frage stellen.

Wie sehr hängst du an deinem Leben?

Deine Liebe zu Jesus, deine Nachfolge und dein Bekenntnis lassen sich an dieser einen Frage messen.

Wie sehr hängst du an deinem Leben?

Ich meine nicht das Leben, das endet wenn du stirbst. Ich meine das Leben, das du lebst. Ich meine all die Dinge, die dein Leben erfüllen. Das Streben nach Glück, Anerkennung, Liebe, Geborgenheit oder Spaß.

Jeder hat so ein Leben, das gefüllt ist mit Dingen, die uns wichtig sind, die uns Wert vermitteln, durch die wir uns angenommen fühlen.

Doch die Frage die ich dir stellen will ist:

Wie viel sind dir all diese Dinge wert?

Wie sehr liebst du sie und wie sehr hälst du an ihnen fest?

Jesus sagte:

Wer sein Leben liebt, wird es verlieren. Wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.

Also noch einmal. Es geht hier nicht darum, dass du für Jesus dein Leben lässt. Das gehört vielleicht für manche dazu, aber wahrscheinlich gehörst du nicht zu dieser Sorte von Nachfolgern. Vielmehr geht es um die Einstellung, die wir zum Leben haben.

Jesus sagt: Hängst du an deinem Leben und all den schönen Dingen, die dein Leben ausmachen? Dann erwartet dich als Ergebnis folgendes: Eines Tages werden dir diese Dinge genommen werden. Es bleibt nichts zurück. Du stehst am Ende als Verlierer da.

Bist du aber bereit dieses Leben zu verlieren oder loszulassen, wirst du eine anderes Leben finden. Ein Leben, das dich wirklich erfüllt. Du wirst vielleicht zum ersten Mal zum wahren Leben durchdringen, zum Leben das Jesus dir gibt.

Was Jesus fordert ist radikal. Was wir dagegen leben, ist alles andere als das.

Jesus will von uns die völlige Hingabe von allem, was uns Wert und Bedeutung verschafft. Alles was unserem Leben einen vermeintlichen Sinn gibt, alles Schöne und Angenehme, sollen wir loslassen um Jesus zu empfangen und für ihn zu Leben.

Doch was meint Jesus damit?

Möchte Jesus unser angenehmes Leben zerstören? Oder möchte er uns den Spaß am Leben nehmen?

Nein Jesus hat viel bessere Absichten.

Er weiß, dass nichts in dieser Welt uns bleibend erfüllen wird.
Er weiß, dass wir am Ende als Verlierer dastehen, wenn wir dieses Leben mehr geliebt haben als ihn.

Und genau davor will Jesus dich bewahren.

Und so stelle ich dir noch einmal abschließend drei Fragen:

  1. Woran hängst du, wenn du an dein Leben denkst?
  2. Was ist dir so wichtig, dass du denkst, du könntest nicht ohne ES leben?
  3. Was sind die Aspekte in deinem Leben, die du liebst und die dein Leben erfüllen?

Jesus will vor allem dein Herz erreichen, wenn er dich mit solch einer radikalen Forderung konfrontiert. Jesus verlangt keineswegs von dir, dass du nun dein Leben auf den Kopf stellst und alle angenehmen und schönen, dir wichtigen Dinge daraus verbannst.

Er will dich dafür gewinnen, dass du bereit bist, dein Leben zu lassen.
Er will dich und dich bekommt er nur, wenn du loslässt von dem Leben, das dich hält.

Jesus hat für jeden seiner Nachfolger einen ganz speziellen Plan. Ich weiß nicht, wie dieser Plan in deinem Fall aussieht. Ich weiß nur, diesen Plan kann Jesus nur umsetzen, wenn du dazu bereit bist.

Es liegt an dir. Bist du dazu bereit, für Jesus dein Leben zu lassen, um ihn zu finden und für ihn zu leben?

Hierin ist das wahre Leben zu finden.

Wie Jesus dir in deiner Not helfen kann? - Predigt zur Jahreslosung

Am 29.12. und am 05.01. hatte ich die Gelegenheit über die Jahreslosung zu predigen. Die Jahreslosung 2020 besteht aus der Aussage eines Vaters, der sich Heilung für seinen dämonenbesessenen Sohn wünscht. Jesus hatte ihm zugesagt, dass dem der glaubt, alles möglich ist. Daraufhin sagt der Vater:

Ich glaube, hilf meinem Unglauben. Markus 9,24

Mann kann diese Aussage natürlich unabhängig vom Kontext betrachten, aber um dem Sinn des Bibeltextes besser auf die Spur zu kommen, ist es besser den Gesamtzusammenhang zu betrachten.

Dies habe ich in meiner Predigt dann getan. Ich habe über die gesamte Geschichte der Heilung eines dämonenbesessenen Jungen gepredigt und ich leitete aus der Geschichte ab, dass Jesus unserer Not begegnen will. Die Predigt nannte ich dann. Wie Jesus dir in deiner Not helfen kann.

Folgende Gliederungspunkte gab ich dem Hörer mit.

  1. Bring deine Not zu Jesus (V.14-21)
  2. Bring deinen Unglauben zu Jesus (V.22-26)
  3. Bring dein Gebet zu Jesus (V.27-29)

Doch ich will nicht mehr viele Worte verlieren. Falls du Interesse an der Predigt hast, dann kannst du sie dir hier anhören. Du hast die Wahl zwischen der längeren und der kürzeren Version.

gepredigt am 05.01. in der Evangelischen Freikirche Bad Krozingen
gepredigt am 29.12. in der FeG Rheinbach.

Das Predigtkonzept kannst du dir hier anschauen.

10 Fragen für das neue Jahr

Den folgenden Artikel habe ich der Webseite desiringgod.org entnommen und auf deutsch übersetzt. Ich denke, er bietet eine sehr gute Hilfe im Übergang ins neue Jahr über das eigene geistliche Leben nachzudenken.


Selbst diejenigen, die Gott am treuesten sind, müssen gelegentlich innehalten und über die Richtung ihres Lebens nachdenken. Es ist so einfach, von einer geschäftigen Woche zur nächsten zu springen, ohne jemals darüber nachzudenken, wohin wir gehen und wohin wir gehen sollten.

Einmal, als das Volk Gottes in seiner Beziehung zu ihm nachlässig geworden war, tadelte der Herr es durch den Propheten Haggai: „Betrachte deine Wege!“ (Haggai 1: 5). Er forderte sie auf, über einige der Dinge nachzudenken, die mit ihnen geschehen, und ihre schlampige Geistlichkeit im Lichte dessen zu bewerten, was Gott ihnen gesagt hatte.

Zehn Fragen

Der Beginn eines neuen Jahres ist eine ideale Zeit, um anzuhalten, aufzublicken und uns zu orientieren. Eine großartige Zeit für uns, „über unsere Wege nachzudenken“. Zu diesem Zweck sind hier einige Fragen, die wir uns im Gebet und in der Gegenwart Gottes stellen sollten

1.Was kannst du dieses Jahr tun, um deine Freude an Gott zu steigern?

Unsere Freude an Gott kommt in erster Linie durch die Gnadenmittel, die er uns gegeben hat. Er hat versprochen, uns durch Mittel wie sein Wort, sein Gebet und die Gemeinde am unmittelbarsten und beständigsten zu segnen. Ein konkreter Vorschlag, den ich dir unterbreiten möchte, wäre, neben deiner täglichen Lektüre auch eine Meditation über die Schrift aufzunehmen. Es ist besser, weniger zu lesen - wenn nötig - und sich dennoch als Ergebnis der Meditation an etwas zu erinnern, als mehr zu lesen und sich an nichts zu erinnern.

2. Was ist ein unmögliches Gebet, das du beten kannst?

Es gibt mehr als ein Dutzend Aussagen „Aber Gott“ in der Schrift, wie in Römer 5: 8, in denen es heißt: „Aber Gott zeigt seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ Menschenunmögliches wurden von „Aber Gott“ verwandelt (Epheser 2: 1–7). Was ist ein "Aber Gott" -Gebet, für das du im kommenden Jahr beten kannst?

3. Was ist das Wichtigste, was du tun kannst, um dein Familienleben zu verbessern?

Wenn deine Familie keine Familienandacht praktiziert, ist der Anfang die beste Empfehlung, die ich aussprechen kann. Es sind nur zehn Minuten am Tag, einfach die Bibel lesen, beten und gemeinsam singen - eine Sache, die keiner Vorbereitung bedarf - ist alles, was es braucht.

4. In welcher geistlichen Disziplin möchtest du dieses Jahr am meisten Fortschritte machen?

Möchtest du dich auf eine persönliche geistliche Übung konzentrieren, (das heißt, eine, die du alleine für dich durchziehst) oder möchtest du dir eher eine andere geistliche Übung vornehmen, die du mit anderen Gläubigen praktiziert? Sobald du dich entschieden hast, bestimme den nächsten Schritt und wann du ihn gehen willst.

5. Was ist die größte Zeitverschwendung in deinem Leben und wie kannst du die Zeit besser nutzen?

Sozialen Medien? Fernsehen? Videospiele? Sport? Sonstige Hobbys? Es passiert so schnell, dass eines von diesen Dingen zu viel von unserem Herzen und unserer Zeit in Anspruch nimmt. Musst du vielleicht umkehren? Der Versuch, von alleine aufzuhören, ist wahrscheinlich nicht die Antwort. Aktives Ersetzen durch etwas Besseres hilft uns dabei, „die Zeit optimal zu nutzen, weil die Tage böse sind“ (Epheser 5,16).

6. Was ist der hilfreichste neue Weg, um deine Gemeinde zu stärken?

Während wir oft betonen, dass einzelne Gläubige der Leib Christi sind (1. Korinther 6,15), sagt das Neue Testament tatsächlich viel häufter, dass die Gemeinde der Leib Christi ist (Epheser 5,23). Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere häufige Betonung unserer persönlichen Beziehung zu Christus die Bedeutung unseres Dienstes an Jesus durch seinen Leib herabsetzt. Wie kann deine Gemeinde dieses Jahr durch dich gestärkt werden? Durchs Dienen, Geben oder Beten?

7. Für wessen Rettung wirst du dieses Jahr am innigsten beten?

Wenn wir häufig und leidenschaftlich für die Erlösung eines Menschen beten, sind wir sensibler für die Möglichkeit, das Evangelium mit ihm oder ihr zu teilen. Wirst du dich verpflichten, in diesem neuen Jahr jeden Tag für mindestens eine Person um die Erlösung zu beten

8. Was ist der wichtigste Weg, durch den du mit Gottes Gnade, das das neue Jahr vom alten Unterscheiden wird?

Offensichtlich regiert Gottes Souveränität über alle Dinge, und wir können nicht viel dagegen tun, was er in unser Leben bringt. Andererseits gibt er uns unter seiner Souveränität ein gewisses Maß an Verantwortung in vielen Bereichen des Lebens. In welchem ​​von diesen würdest du am liebsten eine Veränderung gegenüber dem letzten Jahr sehen? Möglicherweise findest du deine Antwort auf diese Frage in einer deiner Antworten oben. Auf welche von ihnen lenkt der Heilige Geist am dringendsten deine Aufmerksamkeit

9.Was könntest du tun, um dein Gebetsleben in diesem Jahr zu verbessern?

Für viele mag es so einfach sein, eine Zeit ausschließlich für das Gebet zu bestimmen, anstatt nur Gebete unterwegs zu beten. Für andere mag es sein, die einfache, biblische Praxis des Betens anHand der Bibel zu erlernen

10. Was kannst du in diesem Jahr alles unternehmen, was auch in zehn Jahren wichtig sein wird? In der Ewigkeit?

Kurzfristige Termine tendieren dazu, unsere Aufmerksamkeit zu dominieren. Geschäftigkeit und Müdigkeit beschränken unsere Vision oft nur darauf, heute durchzukommen. Lass dich jedoch nicht von der Tyrannei der Dringenden von etwas ablenken, das du vernachlässigst und das auf lange Sicht enorme Auswirkungen auf deine Seele, deine Familie oder deine Gemeinde haben würde.

Betrachte dein neues Jahr

Der Wert vieler dieser Fragen liegt nicht in ihrer Tiefe, sondern in der einfachen Tatsache, dass du ein Thema oder eine Verpflichtung in den Fokus rückst. Wenn du beispielsweise nur das Ziel verfolgst, eine Person in diesem Jahr zu ermutigen, kannst du sich eher daran erinnern, diese Person zu ermutigen, als wenn du dir dieses Ziel nicht gesetzt hättest.

Wenn du diese Fragen hilfreich fandest, möchtest du sie möglicherweise an einem Ort ablegen - auf deinem Telefon, Computer, Kalender oder an jedem Ort, an dem Sie Erinnerungen anbringen. Dort kannst du sie häufig überprüfen.

Ich hoffe, dieser Artikel wird dir helfen, „über deine Wege nachzudenken“, Pläne und Ziele zu schmieden und dieses neue Jahr mit biblischer Sorgfalt zu leben. Aber in allen Dingen wollen wir uns auch an unsere Abhängigkeit von unserem König erinnern, der sagte: "Außer mir kannst du nichts tun" (Johannes 15: 5).

Unsere Gebetskarte 2019

Weil wir uns als Familie immer wieder verändern, möchten wir dass diese Veränderungen auch in unseren Gebetskarten zum Ausdruck kommen.

Deswegen haben wir vor kurzem eine neue Gebetskarte erstellt. Sie erscheint nun mal in einem anderen Design. Hochformat und Schwarzweiß.

Die Gebetskarte soll unseren Freunden in Deutschland helfen, dass sie uns nicht vergessen und auch für uns beten.

Wir werden diese Gebetskarte in verschiedenen Gemeinden auslegen, und natürlich auch persönlich übergeben. Wenn du zu den Menschen gehörst, die wir höchstwahrscheinlich nicht treffen werden und die sonst auch keine Möglichkeit hat unsere Gebetskarte irgendwo mitzunehmen, dann senden wir dir gerne eine zu.

Füll doch ganz einfach das folgende Bestellformular aus.

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Die Frage nach dem eitlen Gott

Wusstest du eigentlich, dass Gott eitel ist? Unser Gott will geliebt, geehrt und angebetet werden. Dass Gott überhaupt solche Forderungen stellt, ist für viele Menschen ein großes Problem. Es hat für sie wenig göttliches, sondern sie bringen Gottes Einstellung eher in Verbindung mit Gefühlen wie Eitelkeit, Machtgier und Geltungsbedürfnis. 

C.S. Lewis, ein bekannter christlicher Autor, (besonders bekannt als Autor der "Chroniken von Narnia") war lange Zeit seines Lebens Agnostiker. Er hatte ebenso mit dem oben beschriebenen Gottesverständnis seine Probleme. 

Der Stein des Anstoßes

In seinem Buch “Gespräch mit Gott” - Gedanken zu den Psalmen geht er auf diesen Punkt ein. Besonders die Dichter im Buch der Psalmen fordern ihre Leser immer wieder zum Gottes Lob auf. Hier folgen nun einige Auszüge aus dem Buch.  C.S. Lewis erklärt, wie wir die Aufforderung zum Lob Gottes richtig verstehen können. 

Als ich mich dem Gottesglauben zu nähern begann und auch noch geraume Zeit, nachdem er mir geschenkt worden, war mir die Forderung, welche von allen religiösen Leuten so lautstark erhoben wird, dass wir nämlich Gott „preisen“ sollten, ein Stein des Anstoßes; und noch viel mehr der Hinweis, dass Gott selbst es verlange. 

Wir alle verachten einen Menschen, der von uns dauernd seiner Tugendhaftigkeit , seiner Intelligenz oder seiner Liebenswürdigkeit versichert werden will, noch vielmehr verachten wir die Schar um jeden Dikator, jeden Millionär und jede Berühmtheit, die diesem Ansinnen entspricht. 

So drohte sich in mir ein ebenso lächerliches wie abstoßendes Bild von Gott und seinen Verehrten zu formen. Besonders die Psalmen machten mir in dieser Hinsicht zu schaffen.

Lewis führt dann anhand er Psalmen aus, wie oft die Psalmschreiber andere zum Lob Gottes auffordern. Damit hatte er richtig seine Probleme, dass Gott ein Recht darauf hat, dass wir ihn loben. Er sagt dann weiter:

Das Recht gelobt zu werden

Ich finde noch immer, Recht sei ein ungeschickter Ausdruck. Vielleicht macht man sich die Sache am leichtesten klar, wenn man mit leblosen Gegenständen beginnt, welche gar kein Recht haben können. Was meinen wir, wenn wir ein Bild bewundernswert nennen? Wir meinen bestimmt nicht, es werde bewundert. Der Sinn, in dem das Bild Bewunderung "verdient" ist vielmehr der folgende:

Bewunderung ist davor die richtige, angemessene oder passende Antwort; Bewunderung ist daran nicht verschleudert; und wer nicht bewundert, ist stumpf, fühllos und schadet sich selbst: ihm entgeht etwas. 

 Auf diese Weise lässt ich von vielen Dingen in der Natur und Kunst sagen, sie verdienten oder heischten Bewunderung. Von dieser Seite her, die vielen ehrfurchtslos vorkommen mag, habe ich am ehehsten Zugang zu dem Gegendstand gefunden, Gott »fordere« Lob. 

Er ist der Gegenstand, den zu bewundern (oder wenn sie lieber wollen, wertzuschätzen) nichts anderes heißt als Wachsein, die wirklich Welt betreten haben; ihn nicht zu schätzen, bedeutet den Verlust der größten möglichen Erfahrung und am Ende einen totalen Verlust. Die unerfüllten und halben Leben derer die unmusikalisch sind, nie verliebt waren, keine wahre Freundschaft gekannt haben, sich nichts aus einem guten Buche machen, das Gefühl der Morgenluft auf den Wangen nie genossen haben, dem Fussballspiel keine Freude abgewinnen (zu denen gehöre ich), sind davon schwache Abbilder.

Lob ist das Ergebnis von Freude

Doch das selbstverständlichste - sei es am Gotteslob oder an jedem andern Rühmen - entging mir seltsamerweise. Ich stellte mir das Preisen als Kompliment, als Beifall oder Ehrbezeugung vor. Ich hatte nie bemerkt, dass jede Freude unmittelbar in Lob überfließt...

 Die Welt hallt von Lobpreis: Liebende preisen die Dame ihres Herzens, Leser ihren Lieblingsdichter, Wanderer die Landschaft, Spieler ihr Lieblingsspiel - Wetter, Weine, Gerichte, Schauspieler, Motoren, Pferde, Schulen, Länder, Persönlichkeiten der Geschichte, Kinder, Blumen, Berge, selten Brifemakren, seltene Käfer, manchmal sogar Politiker oder Gelehrte; alles wird gepriesen. Es war mir entgangen, dass die demütigsten und gleichzeitig ausgewogensten und umfassendsten Geister am meisten loben, während es am wenigsten die Sonderlinge, Eigenbrötler und Unzufriedenen tun. 

 Um einzusehen, was die Lehre (Gott zu loben) eigentlich besagt, müssen wir uns in einer vollkommenen Liebesbeziehung zu Gott vorstellen - trunken, eingetaucht und aufgelöst in einem Entzücken, welches, weit davon entfernt als unmittelbares und daher fast unerträgliches Glück in uns verschlossen zu bleiben, vielmehr unaufhörlich in mühelosem und vollkommenem Ausdruck wieder von uns ausströmt wobei unsere Freude und der Lobpreis, worin sie sich befreit und äussert, ebenso wenig getrennt werden können wir der Glanz, der in einen Spiegel fällt, und der Glanz, den er verbreitet. 

 Der schottische Katechismus sagt: Das wichtigste Ziel des Menchen sei Gott zu preisen und sich auf immer an ihm zu freuen. Aber einmal werden wir erfahren, dass diese zwei Dinge eins sind. Volle Freude heißt Rühmen. Mit dem Befehl ihn zu rühmen, lädt Gott uns zur Freude an ihm ein.(Zitat Ende) 

Zusammenfassung

Abschließend halten wir fest: Wir Menschen sind echte Anbeter. Wie Lewis es sagt, hallt die Welt von Lobpreis. Das ist einerseits das besondere an uns Menschen, dass wir fähig sind zur Bewunderung. Andererseits ist es aber auch fatal, dass wir dabei DEN vergessen zu bewundern, der uns die Fähigkeit dazu gegeben hat.

Wenn so viele Dinge hier auf Erden von uns angebetet, bewundert und geliebt werden, wieviel mehr Ehre und Anbetung hat dann der verdient, der all diese Dinge wie den Sex, das Essen, überhaupt allen Genuss, die Natur, die Fähigkeit zu lieben, geschaffen hat. 

Gott als Schöpfer, hat alles Recht von seinen Geschöpfen Achtung und Anbetung zu erwarten. Sie gebührt ihm einfach. Und darüber hinaus finden wir Menschen gerade im Lob Gottes am meisten Erfüllung. Das Lob Gottes führt uns zur tiefsten Freude und zur echten Bestimmung unserer menschlichen Existenz. Darum ist es richtig und gut, dass Gott diese Eitelkeit und Machtgier und sein Geltungsbedürfnis in der Weise zum Ausdruck bringt, dass er Lob, Verehrung, Liebe und Gehorsam von seinen Geschöpfen fordert. Ich will sie ihm geben. 

Eine Predigt zum Thema: Wo ist Gott bei einem Erdbeben?

Im März 2011 bebte vor Japan die Erde. Vielleicht erinnerst du dich. Die Folge war eine gewaltige Flutwelle, die sehr viele Menschenleben kostete und eine Atomkatastrophe verursachte.

Die große Frage damals war: Wo war Gott? Und die gleiche Frage gilt auch heute, wo ein Erdbeben die Stadt Durres an der Küste von Albanien erschütterte.

Ich hielt im März 2011, 9 Tage nach dem Erdbeben, eine Predigt zu dem Thema. Ich nannte sie: Wo war Gott in Japan?

Die Thematik passt heute genauso. Deswegen möchte ich gerne diese Predigt mit dir teilen.

Photo by Andrew Buchanan on Unsplash

Das Gebot zur Freude

Heute hörte ich in einer Predigt, wie John Piper über seinen Vater sagte: 2Mein Vater war der freudevollste Mensch, den ich je getroffen habe." Bill Piper ist seit einigen Jahren verstorben, aber diese Aussage brachte mich ins Nachdenken.

Was würde mein Sohn über mich sagen?

Könnte er von seinem Vater sagen, dass er voller Freude ist? Ich meine, ich beanspruche ja nicht, dass ich gleich der Mensch mit der aller größten Freude bin. Aber ehrlich gesagt habe ich meine Zweifel, ob mein Sohn das Wort Freude überhaupt mit mir in Verbindung bringen würde.

Und dann hörte ich noch vor einigen Tagen eine Predigt von John Piper, wo er das Thema Freude an Gott entfaltete und ich war ernsthaft überführt. Ich gebe zu: Ich strebe zur Zeit nicht nach der Freude in Gott, wie ich es sollte.

Dabei ist es doch unsere Pflicht, die uneingeschränkte und ewige Freude an Gott anzustreben. Die Bibel gebietet es uns sogar. Es ist kein Vorschlag, und auch keine Option. Es ist ein Befehl.

Was die Bibel sagt

Psalm 37: 4: „Habe deine Lust am HERRN.“

Psalm 32:11: „Freuet euch des HERRN und seid fröhlich, ihr Gerechten, und jauchzet, alle ihr Frommen!“

Psalm 67: 4: "Es sollen sich freuen und jubeln die Völkerschaften; denn du wirst die Völker richten in Geradheit, und die Völkerschaften auf der Erde - du wirst sie leiten."

Psalm 100: 1–2: „Jauchzt dem HERRN, alle Welt! Dient dem HERRN mit Freuden! Kommt vor sein Angesicht mit Jubel! “

Philipper 4: 4: „Freut euch im Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch! "

Matthäus 5: 11–12: „Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch[3] gegen euch reden werden um meinetwillen. 12 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren. “

1 Peter 4: 12–13: „Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut! "

Römer 12:12, 15: „In Hoffnung freut euch; in Bedrängnis harrt aus; im Gebet haltet an… Freut euch mit den sich Freuenden, weint mit den Weinenden! “

Die große Frage ist: Ist das wirklich das, was wir tun sollen, nach Freude streben? Fordert die Bibel nicht viel mehr, dass wir gehorsam sein sollen? Aber dazu würde John Piper sagen, dass das eine, das andere gar nicht aufhebt. Nach Freude streben ist eine Art, Gehorsam zu leben.

Und der andere Einwand ist: Gefühle kann man nicht einfordern. Das ist unmöglich. Wir können Gefühle nicht machen. Wir haben keine unmittelbare Kontrolle über unsere Gefühle oder Neigungen. Sie können also nicht befohlen werden.

Wie Gott Gefühle einfordert

John Piper liefert dann eine Reihe von Forderungen Gottes, in welchen er auf unsere Gefühle abzielt.

Wünsche sind verboten und geboten.

2.Mose 20:17: „Du sollst nicht begehren.“ Begehren ist ein Wunsch, den wir nicht haben sollten. Und Gott sagt: "Hör auf, dieses Gefühl zu haben - dieses Verlangen."

1.Petrus 2: 2: „seid wie neugeborene Kinder, begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch.“

Zufriedenheit ist geboten.

Hebräer 13: 5: „Sei zufrieden mit dem, was du hast.“ Zufriedenheit ist ein Gefühl. Es ist befohlen.

Ernsthafte, von Herzen kommende Liebe wird geboten.

1.Petrus 1:22: „Liebt einander anhaltend, aus reinem Herzen!“ Ernsthaft und von Herzen zu lieben ist ein Gefühl.

Hoffnung ist geboten.

Psalm 42: 5: "Hoffe auf Gott."

1.Petrus 1:13: „setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch dargeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi.“

Furcht ist geboten.

Lukas 12: 5: „Fürchtet den, der, nachdem er getötet hat, Macht hat, in die Hölle zu werfen.“

Friede ist geboten.

Kolosser 3:15: „Und der Friede Christi, [...] regiere in euren Herzen; “

Eifer ist geboten.

Römer 12:11: „Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.“

Trauer ist geboten.

Römer 12,15: „Weint mit den Weinenden.“ (siehe auch Jakobus 4,9).

Freundlichkeit ist geboten.

Epheser 4,32: „Geht vielmehr freundlich miteinander um, seid mitfühlend und vergebt einander“

Dankbarkeit ist geboten

Kolosser 3:15: „Seid dankbar.“

Piper sagt dann abschließend: Es ist also nicht ungewöhnlich, wenn Gott uns befiehlt, dass wir uns an ihm erfreuen sollen. Er hat das Recht, alles zu befehlen, was wir tun sollen, unabhängig davon, ob wir die moralische Fähigkeit dazu haben oder nicht.

Und gerade deswegen bin ich auch so angesprochen. Wenn Gott das von mir fordert, dann will ich doch von ganzem Herzen auch so leben.

Ja, ich will diese echte, tiefgehende, überfließende Freude an Gott erleben und ich will, dass andere Menschen mich als einen Menschen voller Freude beschreiben.

Ich empfehle dir die ganze Predigt mal anzuschauen. Der Punkt, den ich hier oben ausgeführt habe, ist nur eine von 7 Gründen, warum wir uns freuen sollen.

Wie ist Gott und was bedeutet das für mich?

Den folgenden Artikel habe ich dem Ebook "The Disciple Maker Starter" von der Seite Saturate entnommen und übersetzt

Eigentlich sind wir alle Theologen. Jede Haltung, jeder Gedanke und jede Handlung in unserem Leben ist ein Ausfluss von dem, was wir über Gott denken. Unser tägliche Kampf mit Angst, der Drang Dinge zu kontrollieren, das Streben nach Anerkennung und Befriedigung können zurück verfolgt werden zu dem, wie wir in unseren Herzen glauben, dass Gott ist.

Dabei müssen wir festhalten: Das Evangelium und Jüngerschaft beginnen nicht mit uns und was wir tun müssen. Es fängt auch nicht damit an, was Gott tut. Es beginnt mit seinem Charakter und wie Er ist.

Die folgenden 4 Aussagen (4Gs) über Gott sind unheimlich hilfreich um eine Verbindung herzustellen zwischen Gottes Charakter und dem was wir glauben.

Gott ist gut, deswegen muss ich nirgendwo anders nach Befriedigung suchen.

Das bedeutet, dass Gott unsere Bedürfnisse stillt. Wir müssen nicht nach anderen Dingen Ausschau halten und meinen, Geld, Ruhm, Sex, Alkohol, Drogen, Religion oder irgendwelche soziale Anliegen könnten uns zufrieden stellen.Wir sind frei seine guten Gaben zu genießen, in dem wissen, dass er am Ende allein uns genügt. Er allein ist gut.

Gott ist groß, deswegen muss ich nicht alles kontrollieren.

Das bedeutet, Gott ist souverän. Er ist allmächtig. Er allein hat die Kontrolle. Daher muss ich nicht alles kontrollieren. Wir müssen uns nicht stressen oder Sorgen machen. Wir sind frei in seiner Macht zu ruhen, den er ist groß.

Gott ist glorreich, deswegen muss ich andere nicht fürchten.

Das bedeutet dass Gott alles im Universum überragt. Daher müssen wir andere Menschen oder Ereignisse nicht fürchten. Ausserdem verstehen wir, dass es nicht um uns geht. Wir sind frei unserem eigenen Ich zu sterben in dem Wissen, dass er glorreich ist.

Gott ist gnädig, deswegen muss ich mich nicht beweisen.

Das bedeutet, dass Gott auf uns schaut durch das Opfer von Jesus. Er gibt uns nicht was wir verdienen. Er gibt es uns genau das, was wir nicht verdienen: Vergebung. Daher müssen wir uns nicht mit anderen messen um uns oder Gott etwas zu beweisen. Wir sind frei andere zu lieben und ohne frommen Anstrich zu leben, weil er gnädig ist.

Kleine Anmerkung von mir:

Schreib dir diese 4 Aussagen über Gott doch mal auf einen Zettel und nimm sie mit in deinen Alltag. Versuche über die 4 Gs nachzudenken und bitte Gott dir zu helfen, sie in verschiedenen Alltagssituationen anzuwenden.

Ein Gebet von John Wesley

Ich gehöre nicht mehr mir,
sondern dir.

Stelle mich,
wohin du willst.

Geselle mich,
zu wem du willst.

Lass mich wirken,
lass mich dulden.

Gebrauche mich für dich
oder stelle mich für dich beiseite.

Erhöhe mich für dich,
erniedrige mich für dich.

Lass mich erfüllt sein,
lass mich leer sein.

Lass mich alles haben,
lass mich nichts haben.

In freier Entscheidung und von ganzem Herzen
überlasse ich alles deinem Willen und Wohlgefallen.

Herrlicher und erhabener Gott,
Vater, Sohn und Heiliger Geist:

Du bist mein und ich bin dein.
So soll es sein.

Bestätige im Himmel den Bund,
Den ich jetzt auf Erden erneuert habe.

6 wesentliche Merkmale für Menschen, die in der Mission bestehen wollen

In einem Artikel fand ich letztens einige wesentlich Merkmale, die jemand mitbringen sollte, um Jesus im Ausland zu dienen. Ich fand mich so in all diesen Punkten wieder. Und ich dachte mir, es könnte auch für dich interessant sein, welche Persönlichkeitsmerkmale uns durch getragen haben, oder du generell wichtig sind in der Mission. Diese Punkte habe ich mal übersetzt(mit Googles Hilfe) und jeweils einen kurzen Kommentar von mir drunter geschrieben.

1.In Christus bleiben

Wie bleibst du täglich in Christus? Mit Ihm in Verbindung zu bleiben, ist wesentlich für das Leben in der Mission. Zuhören, beten, in den heiligen Schriften lesen, dienen und geben sind wichtige Aspekte, um in Christus zu bleiben. Es muss dein Wunsch sein, dich täglich von Ihm verwandeln zu lassen. „Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wenn ihr in mir und ich in dir bleibst, werdet ihr viel Frucht bringen; außer mir könnt ihr nichts tun.“Johannes 15:5

Neben all den anderen Punkten ist dies der meist umkämpfte, aber auch wichtigste Punkt. Im Lesen des Artikels wurde mir wieder neu bewusst, dass ich hierauf mehr achten muss.

2. Anpassungsfähigkeit

Wie gehst du mit neuen Orten um? Kannst du dich an neue Kulturen und Umgebungen anpassen? Anpassungsfähig zu sein ist ein wichtiger Punkt in der Mission. Das einzige, worauf du zählen kannst, ist die Veränderung. Das ist nicht immer einfach. Das heißt auch nicht, dass es uns immer gefallen wird. Aber wir müssen lernen, damit zu leben, dass wir uns manchmal unwohl fühlen. Daher ist Anpassungsfähigkeit unerlässlich.

JA und Amen kann ich nur dazu sagen. Es ist immer so viel im Umbruch und immer wieder gilt es sich neu zu orientieren. Ich denke, man muss aus einem speziellen Eisen geschmiedet sein, um sich immer wieder neu anzupassen. Mit Gottes Hilfe ist mir dies gelungen.

3. Flexibilität

Eng verbunden mit Anpassungsfähigkeit ist Flexibilität. Die meisten von uns mögen heutzutage Strukturen. Einige mehr als andere. Wenn du ein stark strukturiertes Leben führst, wird es noch schwieriger, sich an den täglichen Rhythmus des Lebens im Ausland anzupassen. Kannst du damit flexibel umgehen und dich den Änderungen anpassen, wenn etwas nicht wie geplant läuft?

Ich denke, ich bin ein Meister darin, flexibel zu sein und mich anzupassen. Meine Persönlichkeit leidet in keinster Weise darunter, sondern geht voll darin auf, manchmal auch zum Leidwesen meiner Teamkollegen.

4. Demut

Stolz tut nicht gut, wenn man kulturell quer lebt. Stolz erzeugt Arroganz und lässt dich denken, dass dein Weg der beste ist. In vielerlei Hinsicht werden deine ersten Monate im Ausland ein großartiges Training für Demut bieten. Du wirst viele Möglichkeiten haben, dumm auszusehen, das Falsche zu sagen oder dich einfach unfähig zu fühlen. Das ist eigentlich eine gute Sache. Die meisten von uns brauchen eine Portion Demut. Demut öffnet die Tür zu tiefergehenden Gesprächen, weil du lernst, dich an die Stelle des Lernenden zu setzen und nicht alles zu wissen. Sei ein Lernender!

Hier zu sagen, dass ich genügend Demut besitze um im Ausland zu leben, könnte stolz klingen, aber mit Gottes Hilfe ist es mir gelungen, die demütigenden Momente von Sprachhindernissen zu ertragen und zu überwinden.

5. Ausdauer

Das Leben spielt sich selten so ab, wie wir es uns im Ausland wünschen. Vieles im Alltag verlangt uns ganz viel Ausdauer ab. Möglicherweise müssen wir auf ganz viele Dinge lange warten. Oder die geistliche Frucht, auf die du gehofft hast, als du in die Mission gingst, kommt nicht so schnell, wie du dachtest. Es können Beziehungen sein, die sich einfach nicht weiterentwickeln. Vielleicht sind es auch die Sprachkenntnisse, die du nicht so schnell erweitern kannst.

Ich musste 6 Jahre warten bis ich den ersten gläubigen Mann taufen konnte. Da war viel Ausdauer nötig, aber auch in vielen anderen Bereichen müssen wir Ausdauer haben und mit Gottes Hilfe haben wir die auch.

6. Selbsterkenntnis

Wie siehst du dich selbst? Kennst du deine Defizite? Weißt du, wie du mit deinem Mitmenschen umgehst ? Bist du dir deiner Sündhaftigkeit bewusst? Siehst du dich als Held oder als Opfer? Sich selbst zu verstehen ist der Schlüssel!

Ob ich ein guter Kenner meiner eigenen Persönlichkeit mit seinen Stärken und Schwächen bin, das weiß ich nicht. Aber Ich weiß, dass ich immer noch zuversichtlich und treu meinen Dienst hier tue. Ja, ich war versucht aufzugeben und ich gebe zu: Jeder Tag ist ein Kampf auf verschiedene Weise, aber mit Jesus an meiner Seite kann ich siegreich bestehen.

Ein Wort an dich

Ich weiß nicht, warum du auf dieser Seite bist, aber ich weiß, dass Gott einen Plan hat für dein Leben. Und ich kann mir gut vorstellen, dass gerade du es bist, der sich diese Fragen stellen soll: Soll ich dem Ruf Jesu in die Mission folgen?

Es kann sein, dass du zu den obigen Punkten gar nichts sagen kannst, weil du noch nie so extrem herausgefordert wurdest, aber darum geht es auch nicht. Der Punkt ist: Sei Gehorsam dem Ruf Jesu und alles andere wird sich geben.

Das glaubst du nicht

Vor 10 Tagen haben wir eine Email mit einem Hilfsaufruf versendet. Und du wirst es nicht glauben, aber die Hilfsbereitschaft unserer Freunde ist überwältigend groß gewesen. Nahezu 30 Prozent der Leute, die das Video gesehen haben bzw. unsere Email gelesen haben und haben sich beteiligt an dem Projekt. 

Der Bedarf für das Projekt ist ausreichend gedeckt. Und so möchten wir es abschließend mit den Worten des Paulus so ausdrücken:

Im Übrigen habe ich alles erhalten, was ihr mir geschickt habt, und habe jetzt mehr als genug. Ich bin mit allem reichlich versorgt.  (Phil 4,18)

Noch einmal. Wir haben mehr als genug Mittel erhalten um ganz vielen Menschen zu helfen.

Weil sich so viele beteiligt haben, können wir nun noch vielen anderen Nöten begegnen. Wir können kaputte Fenster ersetzen, bei nötigen Operationen helfen und was auch immer sonst arme Menschen bewegt.

An dieser Stelle sagen wir einfach nur DANKE für diese Hilfsbereitschaft.

Wir haben ein kleines Video erstellt, das einen ersten kleinen Einblick liefert. Klicke einfach auf das Bild unten. 

Über den weiteren Verlauf des Projektes werden wir dich natürlich weiter informieren. Per Email oder hier auf dem Blog.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, welche Türen sich dadurch öffnen. Wir wollen daran glauben, dass Gott diesen Dienst der Barmherzigkeit auch benutzen kann, um sein Reich in dieser Stadt zu bauen.

5 Familien, 5 Öfen, 5 Meter Holz

Der Winter steht vor der Tür und das bedeutet für viele Menschen in unserer Region existenzielle Not. Sie haben kein Holz oder keinen Ofen um ihr Wohnung oder ihr Haus warm zu halten im Winter.

Deswegen hat Gott es uns aufs Herz gelegt unsere Freunde in Deutschland zu fragen, ob sie uns dabei helfen können, arme Familien mit Holz oder einem Ofen zu versorgen.

Wir möchten uns ganz an dich als Blogleser wenden und dir folgende Fragen stellen:

Sag mal, kennst du die Sorge, dich vor dem Winter mit Holz versorgen zu müssen, damit du es dann warm hast, wenn es kalt wird? 
Kennst du das Problem, du weißt, du brauchst Holz, aber du hast kein Geld um es dir zu kaufen? 
Oder weißt du, wie es ist, mit einem Ofen zu heizen, der nicht mehr richtig funktioniert und den ganzen Rauch in die Wohnung entlässt. 


Aber genau das ist die Notlage, in der viele Menschen in unserer Region stecken. Der Winter kommt und sie haben kein Holz oder sie haben keinen Ofen. 

Deswegen haben wir uns gedacht, dich zu fragen, ob du uns helfen kannst, die Notlage der Menschen hier ein klein wenig zu lindern.
Wir möchten mindestens 5 Öfen und 5 Kubikmeter Holz für 5 Familien kaufen, die in Not sind. 

Wir haben ein Video erstellt, das dir helfen soll, einen kleinen Einblick zu bekommen. Schau es dir erstmal an, indem du auf das Foto klickst und dann erklären wir weiter unten den Rest. 

Die Menge macht's

Das Prinzip des Crowdfunding haben wir hier schon des Öfteren genutzt, um Projekte zu realisieren.

Es geht so: Eine Menge von Leuten hilft durch kleine, mittelgroße oder auch große Beträge, das Geld für ein bestimmtes Projekt zusammenzubekommen. Und genau das ist unser Ziel. 

Wenn 150 Leute je 10 Euro geben, dann ist der Betrag schon zusammen. Wenn manche mehr geben, dann geht es natürlich noch schneller.

Kostenbedarf:
Holz = 5 x 130 Euro = 650 Euro
Öfen = 5 x 150 Euro = 850 Euro
Gesamt                        1500 Euro

Wie sieht es mit dir aus?
Kannst du dir vorstellen mitzumachen bei dieser Aktion?

Wenn ja, dann solltest du nur eines beachten: Wir können dir keine Spendenbescheinigung für die Spende ausstellen.
Falls du dennoch bereit bist zu spenden, dann spende deinen Anteil an dem Projekt an: 

Danny Fröse  -  DKB  -  DE72120300001011301825 
Vermerk: 5 Familien 

An dieser Stelle bedanken wir uns schon mal herzlich bei dir. 

Natürlich garantieren wir dir, am Ende zu berichten, wie viel zusammengekommen ist und wie wir die Mittel eingesetzt habe. 

Möge Gott dich reich segnen und falls du demnächst in deiner warmen Wohnung in Deutschland sitzt, dann denk an Menschen in Albanien und in vielen anderen Teilen der Welt, für die das nicht selbstverständlich ist. 

Deine Danny und Rahel

Photo by Juan Gomez on Unsplash