5 gute Gründe warum du Missionsbiografien lesen solltest

von Danny Fröse am 23. Dezember 2017

Zu Weihnachten habe ich mir die Autobiografie von John G. Paton geschenkt. David Platt schreibt in seinem Buch "Keine Kompromisse " über Paton und mir wurde klar, dass ich mehr über diesen Mann erfahren will. Paton hat in seinem langen Leben viel mit Gott erlebt, besonders als er ausreiste, um auf den Neuen Hebriden als Missionar zu arbeiten. Am Ende seines Lebens nahm er sich die Zeit, seine Erlebnisse mit Gott  aufzuschreiben. Daraus entstand dann seine Autobiografie.

Ich bin schon ganz gespannt darauf diese Biografie zu lesen. Anfang nächsten Jahres werde ich damit anfangen. Nachdem, was ich über das Buch gehört habe, hat es das Potenzial mein Leben und meinen Dienst bleibend zu verändern.

Und weil ich mich so über diese neue Biografie freue, dachte ich, dass ich mal kurz ein paar Gründe aufschreibe, warum auch du immer mal wieder Missionsbiografien lesen solltest. Hier sind sie.

1. Du wirst herausgefordert.

Missionsbiografien sind Heldengeschichten. Doch mit ihnen verhält es sich anders, wie mit all den anderen Geschichten über Kriegs-, Action- oder Fantasyhelden. Wenn du die Geschichte eines Missionars liest, dann liest du eine Geschichte, die dich herausfordert, eben solch ein Held zu sein und zu werden.

Du kannst genauso losziehen und Abenteuer mit Gott erleben und dich von ihm gebrauchen lassen. Wenn du siehst, wie die Helden von Missionsbiografien in aller Einfachheit Gott vertraut haben, dann kannst du es ihnen nachmachen. Alles was du über Missionare in Biografien liest, kannst du auch erleben, wenn du dich der Herausforderung stellst und losziehst, um Menschen für Jesus zu gewinnen.

2. Du wirst geistlich gestärkt.

Wenn du liest, wie diese Männer und Frauen Gottes mit Jesus gelebt haben, empfängst du selbst Ermutigung und Stärkung für dein eigenes geistliches Leben. Du bekommst Einblicke in das Gebetsleben der Menschen. Du siehst, wie sehr sie Gottes Wort geliebt haben und daraus ihre Kraft für den Dienst bezogen haben. Du siehst, mit welch einer Liebe und Leidenschaft sie den Menschen Jesus bezeugt haben. Alles was du an positivem Beispiel im Leben der Missionare entdeckst, wird dich selbst stärken und ermutigen.

3. Du lernst aus bitteren Leiderfahrungen.

In unserer modernen Zeit ist das Thema Leid für Missionare nur noch bedingt ein sehr relevantes Thema. Doch dies war vor einigen Jahren noch ganz anders. Hudson Tayler und John Paton haben beide Frauen und Kinder auf dem Missionsfeld verloren. David Brainerd war viele Jahre seines Dienstes an Tuberkulose erkrankt und tat trotzdem einen unermüdlichen und wertvollen Dienst. Und Elisabeth Eliott ging zu dem Indianerstamm, der ihren Mann Jim Eliott und seine vier Kollegen umgebracht hatte. Das Leben in der Mission war ein Leben voller Leid. Dies zu lesen wird dir helfen, mit dem Leid in deinem Leben besser umzugehen und Gott darin zu vertrauen.

4. Du lernst Gott besser kennen.

Der eigentliche Held in den Missionsbiografien ist Gott, der durch seine Gnade den Dienst der Missionare erst möglich macht. In allen Erzählungen von Missionaren geht es vor allem um Gott und sein Wirken. Zuerst natürlich geht es um das Wirken Gottes im Leben des Missionars. Dann aber auch um Gottes Wirken in den Umständen, in Zeichen und Wundern und vor allem im Wirken an den Herzen der Verlorenen, zu denen der Missionar gesandt ist. Jede Biografie wird dir andere Facetten von Gottes Wirken aufzeigen und du wirst Gott dadurch besser kennen und lieben lernen.

5. Du lernst verschiedene Lektionen zum Thema Mission/Missionar.

Die Bandbreite der Themen ist vielfältig. Natürlich fängt es an mit der Lektion: Wie geschieht die Berufung in die Mission? Andere Lektionen sind der Start einer Arbeit in einer Pioniermission, strategische Überlegungen, sowie Kontextualisierung und Gemeindebau in einer anderen Kultur. Über all diese Themen bekommst du viele hilfreiche Informationen.

Das waren mal fünf Gründe, warum es gut ist, Missionsbiografien zu lesen.

Damit du auch weißt, mit welchem Buch du anfangen kannst, habe ich hier mal 5 Tips für Bücher, mit denen du starten kannst.

Jim Eliott - Im Schatten des Allmächtigen - Diese Biografie basiert auf den Tagebüchern von Jim Eliott. Man bekommt einen sehr guten Einblick in das Leben eines jungen Mannes, der mit ganzer Hingabe für Jesus lebt. Ich halte dieses Buch für eine Pflichtlektüre für jeden jungen Christen.

 

Elisabeth Eliott - Durchs Tor der Herrlichkeit - Dieses Buch beschreibt das Wirken von Jim Eliott aus der Sicht seiner Frau. Elisabeth Eliott hat viele Bücher geschrieben, die alle sehr lesenswert sind. Dieses gehört auch dazu.

 

Hudson Taylor - Ein Mann der Gott vertraute - Weil Hudson Taylor wohl der bekannteste Missionar ist, sollte man diese Biografie über ihn kennen. Darin ist sein ganzer Dienst beschrieben mit allen Herausforderungen, Siegen und Niederschlägen.

 

David Brainerd - Tagebuch eines Indianermissionars - Dieses Buch hat seit der Veröffentlichung unzählige Generationen von angehenden Missionaren geprägt. Brainerd war ein Mann, der nichts mehr liebte, als Zeit mit Gott zu verbringen und aus dieser Beziehung tat er einen gesegneten Dienst.

 

Adoniram Judson - Leiden für die Ewigkeit - Judson war der erste amerikanische Missionar überhaupt. Er ging ins buddhistische Burma. Trotz allen Höhen und Tiefen durfte er eine segensreiche Arbeit vollbringen.

 

Die Biografie-Reihe von John Piper - In 4 Bänden hat John Piper herausragende Figuren der Kirchengeschichte in Kurzbiografien beschrieben. Sie sind sehr lesenswert. Die 4 Bände gibt es zu einem vergünstigten Preis beim CLV-Verlag.

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