10 Wege, um dich als müde Mama täglich neu erfrischen zu lassen

von Rahel Fröse am 16. Juni 2015

Heute las ich von 10 praktischen Wegen, wie wir als Mütter geistlich frisch bleiben und den manchmal nicht ganz unerheblichen Anforderungen eines Tages begegnen können.

Diese möchte ich gerne an euch Mütter weitergeben. Unter jedem Punkt schreibe ich kurz, was ich dazu denke und wie es bei mir aussieht.

1. Stehe 15 Minuten früher auf

Zeit mit GottBevor ich keine Kinder hatte, bekam ich das über lange Strecken gut hin. Ich rede von meiner stillen Zeit morgens mit Gott. Doch seit ich Kinder habe und diese ziemlich unregelmäßig morgens wach werden, ist es für mich echt schwierig, das zu realisieren. Zudem kommt noch, dass eines der Kinder meistens aufwacht, wenn Danny oder ich morgens aufstehen. (Dazu muss man wissen, dass wir alle vier in einem Zimmer schlafen.)

Aber ich denke, dass das auch nur eine Ausrede ist. Letzte Woche merkte ich ganz deutlich, dass ich auf jeden Fall Gott morgens begegnen muss, wenn ich den Tag gut leben will!

So oft beginne ich sofort mit aller möglichen Arbeit und sitze dann schon abgemüht am Frühstückstisch. Da sind einfach zu viele Aufgaben, die schon am frühen morgen mir zu rufen oder ins Gesicht springen. Ob es die Wäscheberge sind, die Unordnung im Wohnzimmer vor der anstehenden Teambesprechung, das verschmutzte Bad oder die Kinder, die im Schlafanzug rumrennen.

Aber ich habe mir fest vorgenommen, dass ich das alles hinten an stellen will und muss, um gesund und motiviert in den Tag zu gehen. Dann sind die Kids eben nicht zum Frühstück angezogen. Ist doch auch nicht so schlimm...

Ich will vor dem Frühstück, am besten noch bevor die Kinder wach sind, meine Zeit mit Gott haben, in der ich zu dem Thron der Gnade laufe und seine Stärkung und Hilfe für den Tag empfange. (Hebr. 4,16)

2. Gehe nach draußen

Darüber habe ich im letzten Artikel ausführlicher geschrieben. Ich freue mich sehr, dass ich nun eine so schöne kleine Oase draußen habe, die mich wie ein Magnet anzieht. Draußen ist unser Geist freier und die frische Luft tut einfach gut!

3. Höre Anbetungsmusik

Bei diesem Punkt danke ich Gott, dass ich keine Spülmaschine habe! Es gibt kaum eine bessere Zeit für mich, Musik zu hören und zu singen, als in der Zeit, wenn ich abwasche. Ich habe mehr Zeit für Erbauliches, während ich das Nötige tue. Dafür bin ich dankbar! Wenn dann noch die Kinder bei Rrushe sind und ich Ruhe habe, ist das Abspülen die beste Zeit!

(Ein kleiner Tipp: Shane and Shane haben eine Worship Initiative gestartet und viele alte und neue Lieder neu aufgenommen, sehr gut zum mitsingen.) - In dieser Youtube-Playlist findest du 135 Lobpreissongs.

4. Mache dir eine Kanne Tee

MS_Dttsp_August_8Das gehört für mich eher in den Winter, aber warum nicht auch im Sommer? 🙂

Ich genieße hin und wieder einen Espresso nach dem Mittagessen. Das tut mir gut und erinnert mich an eine besondere Zeit, die ich noch zuhause immer mit meiner lieben Mama hatte. Da saßen nur wir zwei nach dem essen und beredeten viele Dinge.

5. Lache jeden Tag

politik-13Lache über dich selbst und lache über deine Kinder und vor allem mit ihnen.

Gestern saßen sie, wie zur Zeit jeden Abend, in der neuen großen Badewanne und hatten solch einen Spaß. Dieser führte allerdings dazu, dass unser halbes Bad unter Wasser stand. doch ich entschied mich dazu, mich nicht zu ärgern, sondern von Herzen mit ihnen zu lachen. Das sollte ich viel öfter tun! Oft ist da so ein schmaler Grad zwischen großer Freude und großem Ärger, wenn ihr versteht, was ich meine.

6. Nehme ein Bad!

Juchu! Seid letzter Woche habe ich endlich eine Badewanne! Das war ein großer Wunsch, den ich hatte. Da man hier abends gar nicht mehr weggehen kann, v.a. im Winter, ist es für mich eine willkommen Abwechslung und große Entspannung, zu baden. Mit Kerzen und schöner Musik, am Abend, wenn alles ruhig ist. Winter, du kannst gerne kommen!

Auch freuen sich die beiden Kids, dass sie endlich nicht mehr in der Wäschewanne oder der Babywanne baden müssen...

7. Lerne Bibelverse auswendig!

Das möchte ich auch immer mehr tun! Viele habe ich noch von meiner Bibelschulzeit im Kopf, aber es gilt, sie immer wieder aufzufrischen. Danny ist mir da ein großes Vorbild und ich wünschte, seine Passion, auswendig zu lernen würde etwas mehr auf mich abfärben.

Du besitzt nur das, was du im Herzen weißt wirklich, sagte mal jemand. Es stimmt!

8. Nehme dir eine "Mama-Auszeit"!

Seit Gideon jetzt meistens keinen Mittagsschlaf mehr macht, kam eine neue Herausforderung. Wann finde ich jetzt meine Ruhezeit am Tag? Mittlerweile habe ich es mit ihm ganz gut eingeübt, dass auch er eine Ruhezeit hat. Er spielt meistens ruhig für sich und ich kann etwas schlafen oder lesen oder etwas für mich tun. Um einfach in mein Zimmer zu gehen und die Tür für 20 Minuten zuzumachen, sind meine Kinder noch zu klein. Aber bei älteren Kindern wäre das sicher möglich.

9. Lese ein gutes Buch!

DeathtoStock_Creative Community6Die Autorin des Buches, das ich gerade lese schlagen vor, einfach mal einen weltlichen Klassiker zu lesen, wie z.B. "Stolz und Vorurteil". In seltenen Fällen habe ich das auch schon gemacht. Ich lese allerdings auch sehr gerne Biographien, wie zuletzt von Amy Carmichael oder von Kara Tippetts ("The hardest peace" - Sie bekam Brustkrebs, hatte vier Kinder und schrieb einen Blog und eben dieses Buch. Kurz vor Ostern ist sie heimgegangen. Dieses Buch ist absolut zu empfehlen für alle, die durch schwere Zeiten gehen. Leider bisher nur in englisch).

Ich finde es sehr ermutigend, von anderen Frauen zu lesen, die treu ihr Leben mit Jesus leben. Auch lese ich gerne solche Bücher wie dieses, aus dem ich gerade zitiere. Bücher für Mütter, keine Erziehungsratgeber. Worte, die wie von einer Freundin kommen. Vielleicht deshalb, weil ich hier so manche Freundin mit Kindern vermisse, mit der ich mich austauschen kann...

10. Tue etwas, was du liebst zu tun!

Was sind deine Hobbys? Bei was lebt dein Herz auf?

Ich liebe es, schöne Dinge zu kreieren. Am liebsten bastele ich mit Papier oder Stoff. Es entspannt mich sehr, wenn ich nur daran denke. Dabei hat es auch den schönen Nebeneffekt, dass ich gerne Karten selber bastle für unsere vielen lieben und teuren Freunde in Deutschland, die uns und unseren Dienst hier unterstützen. Auch die Gedanken an sie, wenn ich eine Karte bastele erwärmen mein Herz und machen mich sehr dankbar.


 

Ich hoffe, du wurdest durch diese Punkte ermutigt und kannst einiges davon umsetzen um dein Leben mit Freude und  Frieden zu füllen.

Sei gesegnet, liebe Schwester!

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